Bobenheim am berg RHEINPFALZ Plus Artikel Gemeinderat: Arbeitsgruppe stellt zwei Ideen für neuen Bolzplatz im Ort vor

In Bobenheimam Berg sollen die Jugendlich bald wieder auf einem guten Bolzplatz spielen können.
In Bobenheimam Berg sollen die Jugendlich bald wieder auf einem guten Bolzplatz spielen können.

Der Bolzplatz in Bobenheim am Berg soll erneuert werden. Die Idee, eine kleine „Berg-Arena“ nach dem Vorbild des Projektes in Carlsberg (Verbandsgemeinde Leiningerland) zu errichten, hat der Gemeinderat ja mittlerweile verworfen. Bei der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend stellte eine Arbeitsgruppe nun neue Pläne vor.

Vor fast genau einem Jahr gab es bei einer Fasnachtsveranstaltung im Dorf eine Umfrage unter Kindern und Jugendlich, was sie denn gerne für einen Bolzplatz hätten. Dabei kam zu Tage, dass ein reiner Fußballplatz unter den jüngeren Gemeindebürgern nicht gewollt sei. Am Mittwochabend stellte eine fraktionen-übergreifende Arbeitsgruppe nun zwei Ideen vor. Der erste Vorschlag sieht dabei ein reines Kunstrasenspielfeld mit zwei Toren vor. Idee Nummer zwei richtet sich dagegen eher an dem Ergebnis der Umfrage aus. Der Platz soll hier in zwei Hälften unterteilt werden. Die eine Hälfte wäre ein Bolzplatz. Auf die andere Hälfte käme dagegen ein anderer Bodenbelag, der beispielsweise die Möglichkeit für ein Basketballspielfeld zulassen würde. „Das wäre dann also ein reines Kleinspielfeld mit Kunstrasen, wo man Fußball spielen kann und ein Multifunktionsspielfeld, wo vielleicht Handball möglich wäre“, sagte Olaf Rogge (SPD) von der Arbeitsgruppe, die sich in den kommenden Wochen und Monaten über Zuschüsse schlau machen und auf Sponsorensuche gehen will. Rogge kündigte an: „Wir wollen das aber nicht im Elfenbeinturm machen, bei den Sponsoren suche wollen wir die Bobenheimer Jugendliche mit ins Boot holen.“

2500 Euro für Sanierung eingestellt

Im künftigen Haushalt, der am Mittwoch von allen Ratsmitgliedern abgesegnet wurde, ließ das Gremium wegen des Bolzplatzes Änderungen vornehmen. So werden zunächst für das Jahr 2021 2500 Euro für Sanierungsarbeiten eingestellt. Damit soll der aktuelle Sandbelag erneuert werden. „Aber das ist nur eine Zwischenlösung“, sagt Rogge, der betonte: „Wir wollen schon eine der Ideen umsetzen.“

Glasfaser könnte 2023 gelegt sein

Auch in Sachen Breitbandausbau gibt es Neuigkeiten. Bürgermeister Dietmar Leist (CDU) hat den Kooperationsvertrag zwischen der Ortsgemeinde und dem Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ unterschrieben. Bernd Eisenbarth (FWG), der Breitbandbeauftragte von Bobenheim am Berg, erzählte, dass die Firma „Deutsche Glasfaser“ nun für das dritte Quartal eine Bedarfsumfrage in der Gemeinde geplant hat. Falls 40 Prozent der Bobenheimer Bürger einen Glasfaseranschluss ins Haus gelegt bekommen wollen, dann könnten die Tiefbaumaßnahmen im Sommer 2022 beginnen. „Die würden 18 Monate dauern“, sagt Eisenbarth

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