Kreis Bad Duerkheim
Gönnheim: Ein Prinzenpaar in Tunika und Toga
Mit der Inthronisierung ihres Jubiläumsprinzenpaars Alexandra I. und Jürgen I. und der Verabschiedung von Kerstin I. Stichler haben die Gönnheimer Fasnachter die Kampagne eröffnet. Gleichzeitig wurde 33 Jahre „Hasebeck“ gefeiert, einer der zwei Fasnachtsvereine, die sich 2006 zur Gönnheimer Fasnacht zusammengeschlossen hatten.
Von den „Woigorglern“, einer Unterabteilung des TV Gönnheim, ist niemand mehr aktiv bei den Narren, die Gemeinschaft wurde seitens des TV aufgekündigt. Alles habe hier unten auf der „Gänsewiese“, im Gebäude des Kleintierzuchtvereins, begonnen, betonte der Vorsitzende Rudolf Nann.
Die Gründungsmitglieder Ursula und Heiner Beck sowie Uschi Simons wurden auf die Bühne gebeten und bekamen die ersten närrischen Orden. Ursel Beck ist Ehrenpräsidentin der „Hasebeck“. Kerstin I. habe die Gönnheimer Fasnachter zwei Kampagnen lang „super vertreten“, lobte Nann, nun sei es Zeit, Abschied zu nehmen. Die nun ehemalige Hoheit bedankte sich bei den Gönnheimer Narren und ihrem familiären Umfeld mit kleinen Präsenten für deren Unterstützung. Sie und Stephanie Frenz wurden als neue Elferräte willkommen geheißen.
Jahresmotto: „Römische Winzer und Händler“
Das Jubiläumsprinzenpaar Alexandra I. und Jürgen I. zog als Römer verkleidet ein, getreu dem diesjährigen Motto „Römische Winzer und Händler“, das sich auch im Orden des Prinzenpaares und im Jahresorden widerspiegelt. „Als Alexandra I. und Jürgen I. ziehn mer durchs Land, um zu feiern überall, Fasnacht, Fasching, Karneval“, hatte Jürgen I. gereimt. Erinnert wurde auch an Jürgen Walters 22-jähriges Engagement als Sitzungspräsident der „Hasebeck“. Ehrenpräsidentin Beck ging in ihrer Rede auf die Anfänge der „Hasebeck“ in der Vereinsgaststätte des Kleintierzuchtvereins ein mit proppenvollen Prunk- und Seniorensitzungen und einem regen Vereinsleben.
Unter den Gästen saßen neben etlichen auswärtigen Narren die Vertreter des Patenvereins „Fidele Zecher“ aus Oggersheim. Nann erinnerte an den Riesenerfolg der damals 86-jährigen Ursula Strickler als „Queen Usch für eine Nacht“ und die darauf folgende Medienresonanz. Zu einer Erfolgsnummer ist der Nachtumzug der Gönnheimer Fasnachter geworden, der traditionell am Freitag vor Fasnacht durch die Gönnheimer Straßen zieht, im Jahr 2013 erstmals von Marion und Mathias Schmidt initiiert und mit anschließender Straßenfasnacht verbunden. Weitere fasnachtliche Akzente setzten Celin und Vivian Heinzmann, trainiert von Stephanie Frenz, mit ihren Mariechentänzen.