FORST Feuerwehr rettet sieben Entenküken

Noch mal Glück gehabt: die Entenküken.
Noch mal Glück gehabt: die Entenküken.

Wie das Unglück passieren konnte, werden wir wohl nie erfahren. Vielleicht war die einbrechende Dunkelheit schuld, vielleicht hatte die Mutter auch gerade nicht aufgepasst. Fest steht nur, dass eine siebenköpfige Schar von Entenküken am Dienstagabend zwischen Forst und Wachenheim in einen etwa zwei Meter tiefen Schacht geplumpst war. Der Schreck dürfte den Entchen jedenfalls gehörig ins Gefieder gefahren sein. Tief drunten im Loch saßen sie nun fest und konnten sich mangels noch nicht ausgebildeter Flugkünste alleine aus ihrer misslichen Lage nicht mehr befreien. Die Entenmutter war zwar nicht mit hineingefallen, aber konnte ihrem Nachwuchs von oben leider auch nicht zu Hilfe flattern.

Aber glücklicherweise wurde das Malheur der Polizei gemeldet, die sich gleich hilfesuchend an die in allen Fragen der Tierrettung versierte Feuerwehr wandte. Und wie Pascal Weschke im Gespräch mit der RHEINPFALZ berichtete, ahnten die Feuerwehrleute schon bei der Anfahrt zum Einsatzort, wen es da wohl zu befreien galt. Denn vor einem oder zwei Jahren waren an der selben Stelle schon einmal Entenküken in den Schacht gepurzelt. Mithilfe einer Steckleiter stieg ein Feuerwehrmann nach unten, sammelte die verschreckten Küken ein und brachte sie in einer Kunststoffwanne nach oben. In sicherer Entfernung zum Unglücksgraben setzte er sie ab, damit die Feuerwehr nicht gleich noch einmal ausrücken musste. Wegen des Einsatzorts an der Landstraße wurden aus Sicherheitsgründen gleich drei Fahrzeuge hinbeordert. Aber was tut man nicht alles für eine geglückte Familienzusammenführung.

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