Wachenheim
Erst einmal kein Kombi-Gebäude am Schwimmbad
Beim „Generationenplatz Wachenheim“ ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Mit den zunehmenden Möglichkeiten auf dem Gelände werde sich auch die Nutzung erhöhen, so die Verwaltung. Deswegen sollte im Ausschuss über die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes – eine Kombination aus WC-Anlage und Kiosk – als „Bindeglied“ zwischen Schwimmbad und Generationenfläche nachgedacht werden. Als Standort wurde die Grenze zwischen Schwimmbad und Generationenfläche vorgeschlagen. Dort einen zusätzlichen Eingang, beispielsweise für Dauerkarteninhaber, vorzuhalten, war eine weitere Überlegung.
Große Lösung ins Spiel gebracht
Walter Disteldorf (CDU) brachte einen weiteren Sachverhalt und eine „große Lösung“ ins Spiel. Die Feuerwehr bekommt ihre Ausrüstung nicht mehr in der bestehenden Halle unter. Diese entspreche auch nicht mehr den Anforderungen. Das war bei einer Begehung festgestellt worden. Er schlug vor, erst zu klären, ob die Gerätehalle auf Kosten von gegenwärtigem Schwimmbadgelände an die neuen Anforderungen angepasst wird. Und erst dann das Gebäude, das eventuell zu einem ganz neuen Eingangsbereich für das Schwimmbad werden könnte, zu planen und zu errichten. Mit einer gemeinsamen Sitzung der Bauausschüsse der Verbandsgemeinde und der Stadt will man nach den Sommerferien die Sache anschieben.
Was passiert mit dem Oberstnest?
Wie das Gelände im Oberstnest optimal weiterentwickelt werden könnte, war Gegenstand eines Antrages der FWG unmittelbar zu Beginn der Corona-Krise. Enthalten war der Vorschlag, dies über einen Wettbewerb zu tun. Man wurde sich einig, dass alle Fraktionen ihre Vorstellungen von der Weiterentwicklung des Oberstnestes ausarbeiten. Diese sollen als Grundlage für einen Wettbewerb dienen. Ob das ein Ideen- oder Realisierungswettbewerb sein soll, sollte zunächst noch offen bleiben, genauso wie die Frage, ob Stadthalle, alte Post und Garagen in die Überlegungen einzubeziehen seien.
Eine Vertreterin des Architekturbüros Werk-Plan aus Kaiserslautern informierte über den gegenwärtigen Stand des Stadtsanierungsprogrammes, das insgesamt 15 Jahre läuft und in 2030 endet.
In das Obergeschoss des Gebäudes „Alter Bahnhof“ will eine psychotherapeutische Bestellpraxis einziehen. Der Bauausschuss erteilte sein gemeindliches Einvernehmen dazu. Die Verwaltung wird auf Antrag von Bündnis 90/Grüne prüfen, ob die Lang-, Mittel- und Hintergasse als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen werden kann.