deidesheim
Einheitliches Parksystem soll bei Besucheransturm helfen
Aus diesem Grund sollten die Ergebnisse des Verkehrsausschusses der Stadt Deidesheim dem Verbandsgemeinderat vorgestellt werden, heißt es in einem gemeinsamen Antrag, den die beiden Parteien im Verbandsgemeinderat stellten. Es sei davon auszugehen, dass Ausflügler und Urlauber auch weiterhin großes Interesse an der Region haben. „Dafür sollten wir sinnvolle und umweltverträgliche, aber auch kostenpflichtige Parkmöglichkeiten schaffen.“ Die Belange von Anwohnern ohne Stell- oder Garagenplatz sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden. „Denkbar wäre die Einführung einer Plakette oder eines Parkausweises, der über die Verbandsgemeinde kostenfrei bezogen werden kann.“
Manfred Dörr (CDU), Bürgermeister der Stadt Deidesheim, erklärte, dass Ende April in Deidesheim Gespräche über das Thema anstünden. Dabei seien viele Aspekte zu beachten. Er warnte davor, für Einheimische alles kostenfrei zu halten. „Dann bekommen wir noch mehr Probleme.“
Auch Heiner Weisbrodt, Ortsbürgermeister in Ruppertsberg, hält es für falsch, Anwohner ohne Stellplatz anders zu behandeln als solche, die darüber verfügen. „Dann würden diejenigen, die in einen Stellplatz investiert haben, bestraft.“
Verbandsbürgermeister Peter Lubenau (CDU) mahnte, nicht zu früh in die Detaildiskussion einzusteigen, sondern das Ziel im Auge zu behalten. Es gehe darum, Besucher, die einen Parkplatz suchen, nicht von einem Ort in den nächsten „zu verschieben“. Es sei sinnvoll abzuwarten, bis die ersten Ergebnisse der Diskussionen aus den einzelnen Orten vorlägen.