Gerolsheim RHEINPFALZ Plus Artikel Dorfgemeinschaftshaus soll energetisch aufgerüstet werden

In Gerolsheims guter Stube muss die Heizung mordernisiert werden.
In Gerolsheims guter Stube muss die Heizung mordernisiert werden.

Der Gemeinderat in Gerolsheim hat sich in dieser Woche mit dem Dorfgemeinschaftshaus befasst. Dort tun sich gleich mehrere Baustellen auf: Die Heizung ist in die Jahre gekommen, und auch die Fotovoltaikanlage funktioniert laut Ortsbürgermeister Erich Weyer (FWG) nicht mehr.

Nun will die Gemeinde herausfinden, ob das Dach für eine neue Fotovoltaik- beziehungsweise Solarthermieanlage oder eine Mischung aus beidem geeignet ist. Wie sich in der Sitzung zeigte, stehen am Anfang jedoch viele Fragen: Wie hoch ist der Energieverbrauch im Haus? Lohnt sich angesichts der deutlich reduzierten Vergütung eine Einspeisung des mit Sonnenkraft erzeugten Stroms ins Netz überhaupt noch? Wie sieht es mit Speichermöglichkeiten und mit Ladestellen für Elektroautos auf dem Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus aus?

Energetisches Gesamtkonzept gefragt

Zudem steht laut Beigeordnetem Klaus May (FWG) eine Erneuerung der Heizung an: „Unsere Anlage ist nicht mehr die Jüngste, und Ersatzteile sind dafür nicht mehr erhältlich.“ May regte an, über Alternativen zur klassischen Gasheizung nachzudenken. „Wir benötigen ein energetisches Gesamtkonzept für unser Dorfgemeinschaftshaus“, bilanzierte Bürgermeister Erich Weyer. Das soll nun die neue Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Leiningerland, Sonja Kasprick, ausarbeiten. „Vor einer Entscheidung müssen wir wissen, welche Technik für uns sinnvoll ist und welche Zuschussmöglichkeiten es gibt“, sagte der Ortschef.

Neuer Anstrich, neuer Glanz

Der Rat beschloss zudem, Angebote von Firmen für anstehende Malerarbeiten im Außenbereich des Gebäudes einzuholen. „Die Fassade und die Fenster müssen gestrichen werden“, erläuterte Weyer. Dafür seien im Haushalt 50.000 Euro vorgesehen. Erneuert werden soll auch die technische Ausstattung des großen Saals. Für eine neue Audioanlage sowie einen Beamer samt Leinwand liege ein Preisangebot einer Fachfirma über rund 19.000 Euro vor. Der Rat sprach sich dafür aus, weitere Angebote einzuholen.

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