Kreis Bad Duerkheim Burgturm zwischen Wäldern

Wo sich der dichte Wald öffnet, gibt es am Haardtrand immer wieder herrliche Ausblicke zu bestaunen. Einer der weniger bekannten Aussichtspunkte liegt versteckt oberhalb des Wachenheimer Tals.
Etwa auf halber Strecke zwischen Ortsausgang Wachenheim und der Rotsteig befindet sich an der Kreisstraße 16 linksseitig ein kleiner Parkplatz. Hier kommt man auf den Weg mit der Markierung des gelben Balkens und der Nummer 5, der parallel zur Straße in westliche Richtung führt. Es geht zunächst durch einen Mischwald, der sich vor allem aus hoch aufstrebenden Fichten, Eichen und Buchen zusammensetzt. Durch die Stufigkeit der verschieden alten Bäume dringt so viel Licht auf Waldboden und Wanderweg, dass der Spaziergänger bei schönem Wetter die Sonne genießen kann. Um aus dem Tal zu kommen, wo besonders an Wochenenden reichlich Verkehrslärm herrscht, nimmt man nach einigen Gehminuten einen Fußweg, der nach links abbiegt. Markiert ist er mit dem weißblauen Balken. Ein kurzes Stück geht es recht steil aufwärts, bevor man auf einen breiten Forstweg kommt, der bald wieder auf ebener Strecke verläuft. Auf ihm geht man mit der gleichen Markierung in östliche Richtung. Hier oben bilden Kiefern die Hauptbaumart. Nach links hat man einen schönen Blick zur anderen Talseite, wo der Pfercher Hang ebenfalls voll mit Kiefern steht. In diesen Frühlingstagen blüht am Wegrand und an lichten Waldstellen schon der farbenfrohe Fingerhut. Ziel des Spaziergangs ist eine hölzerne Bank an einer Wegbiegung, wo sich eine weite Aussicht öffnet: Der Blick folgt dem deutlichen Einschnitt des Wachenheimer Tals, der sich ostwärts durch die dicht bewaldeten Hänge zieht. Wo das Haardtgebirge zur Ebene hin abfällt, erhebt sich zwischen Wald und Weinbergen die Wachtenburg. Der obere Teil ihres stolzen Bergfrieds ragt ein gutes Stück über die Berghänge hinaus und ist bis hierher zu sehen. (lad)