Kreis Bad Duerkheim Biker-Messe Regio Mot läutet Saison ein

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Die Motorradfans können den Start in die Saison kaum abwarten: Dichtes Gedränge herrschte am Wochenende bei der schon fast traditionellen Regio Mot, der regionalen Messe „Rund um das Motorrad“, zu der die Motorradfreunde Deidesheim eingeladen hatten.

Über 2000 Bike-Fans informierten sich an den Ständen der 20 Aussteller über die aktuellen Neuheiten der Branche. Vom Helm, der Bekleidung, dem Accessoire bis hin zum Zweirad reichte die Palette. Es wurde wieder deutlich, welch einen Stellenwert die kleine, aber feine Messe in der Region hat. Der Grund: Die Messe ist seit Jahren die einzige ihrer Zunft in der Pfalz. „Als wir gestartet sind, gab es viele solcher Messen in der Region“, erinnert Manfred Braun noch an die Anfänge. Inzwischen genießt die Regio Mot Kultstatus. Deshalb nutzen zahlreiche Unternehmen der Branche die beiden Tage, um sich ihrem fachkundigen Publikum zu präsentieren. Neu war das Hochdorfer Unternehmen PCP Bike von Michael Drumm, das sich auf höchst anspruchsvolle Lackierungen und Umbauten spezialisiert hat. Mit elektronisch verstellbaren Auspuffsystemen für die 2017er Modelle von Harley Davidson brachte Drumm viele Besucher zum Staunen. Das Motorrad ist eben mehr als ein Fortbewegungsmittel. Die Liste der Neuheiten war auch diesmal wieder lang. Erstmals präsentierte sich ein Nachwuchs-Renn-Team. Der Deidesheimer Ralf Weitlauff (19), der in der Saison 2017 im Team race-now Junior beim Deutschen Langstrecken Cup (DLC) am Start ist, stellte zusammen mit seinem Teamkollegen Julian Brandner seine neue 1000er BMW S 1000 RR im perfekten Sport- und Renndesign vor und warb zugleich um zusätzliche Sponsoren. „Wir wollen uns in der Szene ein wenig bekannter machen“, sagte Weitlauff, dessen Sitzbank bereits das Logo der Motorradfreunde Deidesheim ziert. Der 19 Jahre alte Industriemechaniker zeigte sich ebenso überrascht über das große Interesse der Bikefans am Rennsport. „Beim Motorrad ist der Weg das Ziel“, beschreibt Weitlauff die Philosophie und sprach vielen Besuchern aus dem Herzen. Da wollte ihm Sebastian Walzer nicht widersprechen. Der 52 Jahre alte Bankkaufmann stammt aus dem Saarland und geriet ins Schwärmen, als er die Modelle der amerikanischen Schmiede Indian erkannte. Das Unternehmen, einst von der Bildfläche verschwunden, ist im vergangenen Jahr zurückgekehrt und ein ernst zu nehmender Konkurrent von Harley Davidson. Davon sind die Mitarbeiter von Indian Motorcycle in Mannheim überzeugt. „Wer nicht so ganz langsam wie bei der Harley fahren möchte, wird sicherlich eine Indian in Erwägung ziehen“, meint der Experte. |wij

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