Forst Basaltbruch: Nutzung des Wassers möglich?
Die Verbandsgemeindeverwaltung Deidesheim soll prüfen, wie groß die Wassermenge ist, die im Nordbruch des Pechsteinkopfs (Forst) im Durchschnitt anfällt, und wohin das Wasser, das dort immer wieder abgepumpt wird, geleitet wird. Das hat der Ortsgemeinderat Forst beschlossen. Außerdem soll mit dem Landesamt für Geologie geklärt werden, ob es neue Erkenntnisse gibt zu der Frage des Spielraums beim Wasserhöchststand. In dem früheren Basaltbruch sammelt sich Regenwasser, das eine bestimmte Höhe nicht überschreiten darf, weil ansonsten die steile Steinwand instabil werden könnte. Die Höchstgrenze liegt derzeit bei fünf Metern. Das Thema Wasser im Basaltbruch hatte die FWG im Umweltausschuss der Verbandsgemeinde Deidesheim auf die Tagesordnung gesetzt. Dabei geht es um die Frage, ob das Wasser, das abgepumpt und abgeleitet wird, nicht nutzbar ist. Dies könne vor allem deshalb interessant sein, weil Forst generell unter Wasserknappheit leide, hieß es. Der Ausschuss vertagte das Thema jedoch, weil es nach Auffassung des Vorsitzenden und mehrerer Ausschuss-Mitglieder in erster Linie eine Angelegenheit der Ortsgemeinde Forst ist.