Kreis Bad Duerkheim Barrierefreiheit: Bahnhöfe im Blick

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BAd Dürkheim/Wachenheim. Die besten barrierefreien Zugänge zu Bus und Bahn hat die Stadt Wachenheim. Das berichtete Vorsitzender Reinhard Fischer am Mittwoch in der Sitzung des Kreisseniorenbeirats. Das Gremium hatte zuvor eine Busrundfahrt zu einigen Bahnanlagen im Landkreis unternommen.

Wachenheim habe im Hinblick auf den behindertengerechten Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln alle Kriterien erfüllt, lobte Fischer. Die engen Platzverhältnisse auf dem Bahnsteig in Deidesheim seien für Behinderte dagegen „problematisch“. Dieser Umstand sei der Stadt bekannt, es gebe Überlegungen, den Bahnsteig auf die andere Seite zu verlegen, so Fischer. Am Bahnhof in Haßloch haben bei der Begehung drei Leute mit verschiedenem Behinderungsgrad probiert, über eine 50 Meter lange Zugangsrampe zum Bahnsteig 2 zu kommen, die anderen Bahnsteige sind barrierefrei. Sie hätten alle Schwierigkeiten gehabt, legte Fischer dar, dabei sei nicht der Steigungsgrad der Knackpunkt, sondern die Länge der Rampe, die ohne ebene Ruhepunkte für Rollstuhl- oder Rollatorfahrer angelegt sei. Hier einen Rollstuhl oder Kinderwagen hochzuschieben, packe nur ein junger Mensch, man werde in dieser Sache einen Brief an die Bahn schreiben, versprach Fischer. Eine Aktion eines hessischen Lions-Clubs hält der Seniorenbeirat auch im Landkreis Bad Dürkheim für sinnvoll. Es geht um eine standardisierte Dose mit einem „SOS“-Zettel, der für jeden Helfer auch bei alleine lebenden Menschen auffindbar sei. |mkö

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