Kreis Bad Duerkheim 320 000 Euro für 800 Meter

So sah es im Oktober 2017 in der Brunckstraße aus.
So sah es im Oktober 2017 in der Brunckstraße aus.

Die Brunckstraße muss einiges aushalten. Die vier Fahrspuren in Nord-Süd-Richtung sind vor allem im Berufsverkehr sehr voll. Viele Pendler sind hier unterwegs – der Verkehr zur BASF und alle, die aus Richtung Norden kommen und den Ludwigshafener Süden ansteuern. 44.000 Fahrzeuge kommen so in 24 Stunden zusammen. Das ist eine heftige Belastung für den Asphalt. Zumal mittlerweile auch viele Lkw unterwegs sind. Und deren Gewicht belastet den Fahrbahnbelag zusätzlich. Die Folge: Die Trasse war marode. Alles musste Stück für Stück erneuert werden, da die so wichtige Straße nicht über Jahre zur Dauerbaustelle werden darf. Seit Oktober 2011 gibt es in regelmäßigen Abständen Baustellen in der Brunckstraße und im Berufsverkehr Staus durch die Verengungen oder Umleitungen. Ab Ende Juli wird dies für etwa drei Wochen wieder der Fall sein. Diesen Zeitraum sieht die Verwaltung vor, um auch den letzten Rest der Brunckstraße auf Vordermann zu bringen. Es geht um den 800-Meter-Bereich zwischen Stern- und Carl-Bosch-Straße in Friesenheim. Gearbeitet wird auf den zwei stadtauswärts führenden Spuren. 320.000 Euro sind vorgesehen. Durch die starke Belastung gibt es gefährliche Rinnen. Der Bauausschuss hatte mit dem Projekt keine Probleme und winkte es kommentarlos durch. Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) begründet diese Arbeiten immer wieder mit dem Abriss der Hochstraße Nord. Wenn dort ab 2023 die heiße Bauphase beginnt, müsse auf der Brunckstraße als zentraler Ausweichtrasse in Nord-Süd-Richtung alles in Ordnung sein. Heißt: Dann darf es keine weiteren großen Baustellen geben.

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