Kreis Bad Duerkheim 150 000 Euro für Stadtsanierung

Die Sanierung der Tourist-Information und das Herrichten des alten Kirchhofes an der Ludwigskapelle kann im nächsten Jahr angegangen werden. Rechtzeitig zum Abschluss des Jubiläumsjahres kam der Bewilligungsbescheid des Landes für den Förderbereich Historischer Stadtkern über 150.000 Euro bis 2020. Das gab Bürgermeister Torsten Bechtel in der Ratssitzung am Mittwoch bekannt.
Die Stadt Wachenheim ist daran interessiert, das Rasenstück hinter der Ludwigskapelle, den alten Kirchhof, neu zu gestalten und den Durchgang von der Burgstraße zur Ludwigskapelle, der direkt auf dieses Rasenstück stößt, hinter der Kirche herzurichten. Zu diesem Zweck waren neue Nutzungsverträge zwischen der Protestantischen Kirchengemeinde sowie der Katholischen Kirchengemeinde und der Stadt vonnöten, denen der Rat in der Sitzung zustimmte. Dem Vorschlag von Arnold Nagel (FWG), eine Grunddienstbarkeit für eine neue Beleuchtung in diesem Bereich in die Nutzungsverträge mit einzuarbeiten, lehnte der Rat geschlossen ab. Wegen dieser Grunddienstbarkeit sei es 30 Jahre lang nicht gelungen, hier etwas zu machen. Der Breitband-Ausbau sei in Wachenheim noch „in vollem Gange“, berichtete Bechtel. Nach dessen Abschluss – er geschieht auf Kosten der Telekom – ist damit zu rechnen, dass einige wenige Haushalte in den Randgebieten von unter den versprochenen 30 bis 50 Mbit/s bleiben werden. Diese Haushalte sollen dann beim kreisweiten Breitbandausbau zum Zug kommen. Bei einer Förderung durch Bund und Land von 90 Prozent muss die Stadt laut Bauabteilung nach gegenwärtigem Stand mit rund 6000 Euro Kosten hierfür rechnen. Der Rat stimmte zu, die Aufgabe des Breitbandausbaus im Rahmen der laufenden Förderprogramme auf die Verbandsgemeinde zu übertragen. Er sei für Hinweise auf eventuelle Mängel an aufgegrabenen Stellen dankbar, informierte Bechtel. Man bleibe beim Ausbau der Raiffeisenstraße im vorgesehenen Kostenrahmen, beantwortete der Bürgermeister die Anfrage von Wolfgang Hick (WBL). Die Mehrkosten für die nicht geplante Erneuerung der Gasleitung geht auf Kosten der Verbandsgemeindewerke, das neue Telefonkabel bezahlt die Telekom. Die Raiffeisenstraße wird im Kreuzungsbereich Bleichstraße über Weihnachten für Notfälle geöffnet, am 16. Januar gehen die Arbeiten hier weiter. Schulelternbeirat und Förderverein Grundschule haben seit Sommer problematische Stellen auf den Schulwegen der Stadt identifiziert, wie Jörg Strötzel vom Förderverein dem Rat darlegte. Im Frühjahr wird der Bauhof im Rahmen der Aktion „Gelbe Füße für mehr Sicherheit“ als Beitrag der Stadt entsprechende Markierungen vornehmen. |mkö