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Die Aufgabe von Stadtwerken ist die Versorgung der Bürger. Politische Fragen gehen sie nichts an. Dennoch tauchte das Like der Karlsruher Stadtwerke auf dem Instagram-Account der Gruppe auf, die am Wochenende ein Protestcamp gegen die geplante 2. Rheinbrücke veranstalten will. Am Ende war wahrscheinlich der Praktikant schuld. Da dürfen die Karlsruher nur hoffen, dass nicht auch ihre Gas- und Wasserversorgung in die Hände von Praktikanten kommt. Ähnlich liegt der Fall bei dem Karlsruher Grünen-Gemeinderat Honné. Er ist Teil eines Organs der kommunalen Selbstverwaltung und damit der Exekutive. Er sollte sich also an Vereinbarungen der Stadt Karlsruhe zumindest soweit gebunden fühlen, dass er sie nicht offen unterläuft. Und die Stadt Karlsruhe hat vor dem Verwaltungsgericht in einem Vergleich dem Bau der 2. Rheinbrücke unter Bedingungen zugestimmt. Rheinbrücken-Gegnern wie Honné ist das offenkundig egal. Jetzt versuchen sie, sich auf einem anderen Weg durchzusetzen. Die Drohung mit einem „Hambacher Forst light“ ist schließlich mit Händen zu greifen. Den Schaden haben alle, die sich nach den Regeln unseres Gemeinwesens um eine Verständigung bemüht haben. Und am Ende womöglich auch die jungen Leute, die jetzt vorgeschickt werden.