Karlsruhe Kurz notiert: Speyer: Viel Platz für Sumpfschildkröten

Die Europäische Sumpfschildkröte lebt in Speyer in einem Paradies. Das versichert das Großaquarium Sealife, das einen neuen 180 Quadratmeter großen Außenbereich für die Tiere eröffnet hat. In die Erweiterung hat das Unternehmen rund 30.000 Euro investiert. Zehn Jungtiere im Alter von drei bis vier Jahren sitzen nun in einem der Natur nachempfundenen Biotop mit Steinen, Ästen und einem Wasserfall. 14,5 Tonnen Kies, 25 Tonnen Steine, 20.000 Liter Wasser und über sechs Monate Bauzeit stecken in dem Projekt. „2008 hat der Nabu Rheinland-Pfalz mit dem Projekt Wiederansiedlung der Europäischen Sumpfschildkröte im Bobenheim-Roxheimer Altrheingebiet begonnen“, erklärte Siegfried Schuch, Vorsitzender des Nabu Rheinland-Pfalz. Über 80 Jungschildkröten hätten bisher bei Roxheim ausgewildert werden können. Nun solle das Lebensgebiet erweitert werden. „Im Sealife werden die jungen Sumpfschildkröten aufgezogen, bis sie groß genug für die Auswilderung sind.“ (cor, Foto: LENZ) Zum Schlafen hatte sich ein 49-Jähriger am Samstag um 22.40 einen sehr gefährlichen Platz ausgesucht: Gleis 1 im Hauptbahnhof in Speyer. Das teilte die Polizei mit. Der Mann, bei dem ein Atemalkoholtest 2,99 Promille ergab, wurde von Streifenbeamten von dem Gleis gezogen. Weitere Maßnahmen veranlasste die Bundespolizei. (rhp) „Wissenschaft im Rampenlicht“ ist das Motto des Deutsch-Russischen Science Slams 2015. Bei freiem Eintritt findet der Wettbewerb mit großem Spaßfaktor am Sonntag, 28. Juni, um 19.30 Uhr im Kongresszentrum, Festplatz 9, statt. Drei deutsche und drei russische Slammer messen sich dann - simultan übersetzt - auf äußerst vergnügliche Weise im Vortragen von wissenschaftlichen Arbeiten. Alle haben zehn Minuten Zeit, sich die Gunst des Publikums zu erobern. Das stimmt am Ende ab, wer der Slam-Champion des Abends ist. Science Slams gab es bisher in über 40 deutschen und mehr als 15 russischen Städten. Info: www.deutsch-russisches-forum.de. (lnn) Mit der Deportation der Karlsruher Sinti und Roma in die Vernichtungslager Nazideutschlands beschäftigt sich das Buch „Abfahrt Karlsruhe“ von Michael Krausnick, das jetzt im Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher als erweiterte Neuausgabe erschienen ist. Die Deportation der Sinti und Roma aus der Fächerstadt in die Lager im besetzten Polen begann Mitte Mai 1940. Das Buch hat 104 Seiten und kostet zwölf Euro. (yst)