Karlsruhe kurz notiert: Haßloch: Grünes Licht für die Galopper

Der Galopprenntag auf der Haßlocher Pferderennbahn am 5. Mai (Himmelfahrt) kann wie geplant stattfinden. Die Rennkommission des Direktoriums in Köln hat nach einer Ortsbesichtigung die uneingeschränkte Erlaubnis für die Veranstaltung erteilt. Die Bahn war in den Wintermonaten durch Wildschweine schwer beschädigt worden. „Wir haben an unzähligen Tagen das Geläuf präpariert, gewalzt und aufgefüllt. Es kam sogar ein spezieller Wildschweinhobel zum Einsatz“, sagte Christian Keller, als Vorstandsmitglied des Pfälzischen Rennvereins zuständig. Im Mittelpunkt stehen sieben Galopprennen für Englische Vollblüter. Den Höhepunkt bildet die mit 6000 Euro dotierte „Haßlocher Meile“. Dazu kommen ein Rennen der Arabischen Vollblüter sowie ein Wertungslauf zum Juniorcup Südwest. Der Pfälzische Rennverein, der seit 130 Jahren besteht, plant einen weiteren Renntag am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober). (kebe) Ein umfangreiches Arsenal an Waffen, darunter Kriegswaffen wie Panzergranaten, haben laut Polizei Experten aus einem Haus im Hasenpfuhl in Speyer abtransportiert. Sowohl Entschärfer des Landeskriminalamts als auch der Kampfmittelräumdienst hätten hinzugezogen werden müssen. Die Räumung des Gebiets sei jedoch nicht nötig gewesen. Gehortet haben soll die Pistolen, Gewehre, Granaten, Munition und auch den gefundenen Sprengstoff der 77-jährige Hausbesitzer. Er sei ins Altenheim umgezogen und habe wohl auch unter Altersdemenz gelitten, so die Polizei. Die Angehörigen hätten beim Räumen des Hauses das Arsenal entdeckt. Der Mann müsse sich jetzt wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, Sprengstoffgesetz und Waffengesetz verantworten, so die Polizei. „Die Ermittlungen stehen aber noch ganz am Anfang.“ Es sei noch unklar, wie viele Waffen es insgesamt seien und woher sie kämen. Zum 77-Jährigen hätten keine einschlägigen Erkenntnisse vorgelegen. (pse)