Karlsruhe „Extrem scharf und klar“

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Das Imax-3D-Kino im Auto- und Technik-Museum Sinsheim wird mit modernster Laser-Technik ausgerüstet. Der rund zwei Millionen Euro teure Umbau der Spielstätte beginnt am Montag, 11. Januar. Die Wiedereröffnung des Saales für 350 Besucher mit der bundesweit größten Imax-Leinwand ist für Donnerstag, 3. März, geplant.

Der Träger des Auto- und Technik-Museums Sinsheim (1981 eröffnet) ist ein gleichnamiger Förderverein mit rund 3000 Mitgliedern. Der Verein zeichnet auch für das Technik-Museum Speyer (1991) verantwortlich. Die beiden Museen finanzieren sich nach eigenen Angaben „allein aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Eintrittsgeldern“. Überschüsse würden zum Ausbau der beiden Häuser verwendet. Die Entscheidung für die Anschaffung der „Imax 3D Laser 4K“-Technik fiel nach einer Reise von drei Museumsmitarbeitern zum Hersteller in Kanada, wie Sinsheims Imax-Manager Michael Einkörn auf Anfrage mitteilt. „In Toronto haben wir Vorführungen von Test-Filmen gesehen. Die Bilder sind extrem scharf, klar und hell – und das bei dieser Leinwandgröße. Außerdem ist der Kontrast sehr hoch“, sagt er. Zwei Laserprojektoren schaffen laut Einkörn eine Auflösung von 4K auf der 27 auf 22 Meter (594 Quadratmeter) großen Leinwand in Sinsheim – das entspricht einer Vervierfachung der Pixel-Anzahl im Vergleich mit einer HD-Auflösung. Hinzu kommt laut dem Manager eine akustische Aufrüstung. Die bisher sechs Lautsprecher plus Bass werden um weitere sechs ergänzt: um zwei an den Seiten und vier an der Decke. Außer der Montage neuer Projektoren und Lautsprecher muss die Leinwand ausgetauscht werden, wie Einkörn informiert. Denn die Laser-Technik erfordert eine spezielle Beschichtung. Ab März sollen tagsüber Imax-Dokumentationen – überwiegend in 4K – gezeigt werden. Zunächst „America Wild“ über die Nationalparks der USA und „Zero Gravity“ über den Weltraumaufenthalt von Alexander Gerst. Abends sollen ausgewählte Hollywood-Filme laufen. (tbg)

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