Karlsruhe Anbau soll großer Nachfrage gerecht werden
„Wir haben seit Jahren eine sehr hohe Nachfrage, die wir nicht befriedigen können“, stellt Thomas Roth, geschäftsführender Gesellschafter des Seniorenheims fest. Deshalb will die Seniorenheim Hauenstein Immobilien Verwaltungs-GmbH die Einrichtung erweitern. Fünf Millionen Euro wollen Roth und sein Mitgesellschafter Stefan Wüst in einen Neubau mit 34 Zimmern investieren.
„Die Pläne sind zur Genehmigung eingereicht, wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres grünes Licht aus der Kreisverwaltung erhalten und im ersten Quartal 2017 mit den Bauarbeiten beginnen können. Wir rechnen mit einer reinen Bauzeit von rund 18 Monaten“, beschreibt Roth die zeitliche Planung für das Projekt, das der hohen Nachfrage gerecht werden soll: „Wir hatten 2015 rund 60 Anfragen auf vollstationäre Unterbringung und weitere 52 Anfragen auf Kurzzeitpflege, haben aber nur eine Aufnahmekapazität von 20 Personen per anno.“ Das Einzugsgebiet umfasst vor allem die Verbandsgemeinde Hauenstein sowie weitere Teile des Landkreises Südwestpfalz und der Südpfalz. Geplant ist ein 55 Meter langer und 13 Meter breiter Neubau, der sich Richtung Landauer Straße im rechten Winkel und etwas nach Norden versetzt an das bestehende Gebäude anschließt. Baulich verbunden werden Alt- und Neubau durch einen verglasten Verbindungsgang. Jedes der 34 Zimmer die sich auf drei Geschosse verteilen, habe eine Grundfläche von mehr als 20 Quadratmetern und eine eigene Nasszelle. Die Zimmer können sowohl als Einzel- oder als Doppelzimmer genutzt werden. Im Erdgeschoss ist eine Vinothek vorgesehen, in der auch kleine Feiern stattfinden können. Ein Kiosk und ein Friseursalon, ein Aufenthaltsraum und Therapieräume sind ebenfalls eingeplant. Optisch aufgewertet wird das Gebäude durch Gauben, die die Zimmer im Dachgeschoss mit Licht versorgen. Vor dem Neubau soll eine altersgerechte Außenanlage angelegt werden: mit Rundweg, Hochbeeten, viel Grün. Rund 70 Mitarbeiter, darunter 23 Vollzeitkräfte, kümmern sich um die Senioren. Im Neubau, schätzt Roth, entstehen 15 bis 20 neue Arbeitsplätze in Pflege, Hauswirtschaft und Haustechnik.