Kaiserslautern Zwei giftige Steigungen warten auf die Läufer
Im vergangenen Jahr gingen fast 800 Läufer beim Silvester-Straßenlauf an den Start und unterstrichen damit die Bedeutung dieses vom SV Kottweiler-Schwanden veranstalteten Rennens. Auch am kommenden Donnerstag wird zur 43. Auflage des renommierten Laufs ein großes Läuferfeld erwartet. Der Startschuss erfolgt diesmal um 14.20 Uhr in der Ortsmitte an der Sulzbachhalle.
„Die Planungen und Vorbereitungen laufen schon seit Oktober auf vollen Touren“, sagt der Vorstand des SV Kottweiler-Schwanden, Sigbert Natter, und rechnet auch diesmal wieder mit rund 800 Startern. Vielleicht werden es auch mehr, und der SVK kann sich über eine Teilnehmerzahl wie beim 41. Silvesterlauf freuen. Damals gingen fast 1000 Läufer an den Start und sorgten so für eine Rekordbeteiligung. Die Zeitmessung erfolgt ebenso wie im vergangenen Jahr per Chip. „Das hat sich bewährt“, betont Natter, denn durch die an den Laufschuhen befestigten Chips sei eine exakte Messung der Zeit vom Passieren der Startlinie an bis zum Erreichen des Ziels möglich. Auf weit über 100 beziffert der Vorstand in diesem Jahr die Zahl der Helfer, die ihren Beitrag zum Gelingen des Rennens leisten, das seit seiner Premiere im Jahre 1972 stetig an Beliebtheit gewonnen und sich zu einem wahren Straßenlauf-Klassiker entwickelt hat. Zum Helferteam gehören auch heuer wieder die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, die zusammen mit den Beamten der Polizeiinspektion Landstuhl die Strecke absperren und so für die Sicherheit der Läufer sorgen wird, und die Frauen und Männer des DRK Miesenbach. Ist der Startschuss gefallen, geht es von Kottweiler-Schwanden zunächst nach Steinwenden und dann über Ramstein-Miesenbach wieder zurück an die Sulzbachhalle. Dabei müssen die Läufer auf dem zehn Kilometer langen Rundkurs vor Ramstein und in Miesenbach zwei giftige Steigungen bewältigen. Beim Veranstalter hofft man natürlich, dass wieder viele Zuschauer an der Strecke stehen. Im vorigen Jahr triumphierte André Bour. Der Läufer des TuS Heltersberg feierte seinen siebten Sieg beim Silvester-Straßenlauf. In 32:38,68 Minuten hatte Bour den anspruchsvollen Rundkurs bewältigt und damit über zehn Sekunden vor dem Zweiten, seinem Teamkollegen Tim Könnel, das Ziel erreicht. Für Bour war es ein ganz besonderer Sieg. Denn nach einer langen Durststrecke vermochte er sein „Lieblingsrennen“ wieder zu gewinnen, bei dem er in den Jahren 2001 bis 2006 sechsmal in Serie siegreich gewesen und damit zum Rekordsieger avanciert war. Könnel will auch diesmal an den Start gehen. Und sollte Bour mit von der Partie sein, darf man gespannt sein, ob er auch diesmal das Duell mit seinem jungen Rivalen für sich entscheiden kann. Die schnellste Frau im Feld war vor einem Jahr Nadine Grösch. Die für den SSV Ulm startende Läuferin beendete das Rennen nach 36:46,42 Minuten und holte sich überlegen den Sieg. (pkn) info Anmeldungen sind auch noch am Tag des Rennens und bis 60 Minuten vor dem Start ohne Nachmeldegebühr möglich.