Kaiserslautern Zur Sache: Was sind Molche?

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In Deutschland leben verschiedene Molcharten. Dazu gehören Kammmolch, Faden-, Berg- und Teichmolch. Die Bezeichnung „Molch“ ist seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Damals hießen Salamander und Eidechsen auch so, weil man diese Tiere nicht unterschieden hat. Heute versteht man unter Molchen Schwanzlurche, die in der Zeit, in der sie im Wasser leben, einen Flossensaum besitzen. Der Teichmolch lebt in hellen Wäldern, Gärten und an Waldrändern. Seine Eier, den Laich, legt er gerne in Kleingewässern ab, etwa in flachen Tümpeln und Gräben. Im Winter fallen die Molche als wechselwarme Tiere in einem geschützten Versteck an Land in Winterstarre. Wie die anderen Lurche (Amphibien), hat der Teichmolch eine schuppenlose Haut, die für seine Atmung immer nass bleiben muss. Er wird bis zu zehn Zentimeter groß. Er ernährt sich von Kleinkrebsen, Insekten und Würmern. Seine Feinde sind Fische, Vögel und Schlangen. Die Kaulquappen werden auch von Wasserinsekten und von Insektenlarven erbeutet. Ihr größter Feind ist allerdings der Mensch, der ihre Lebensräume schädigt und zerstört. Vor allem die kleinen Gewässer sind in den letzten Jahrzehnten vielfach zugeschüttet worden. Ihr Schutzstatus ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung „Besonders geschützt“. Diese Arten dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. |gby

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