Kaiserslautern Zur Sache: Und was meinen Sie?
ist ein schöner Wohnort.“ Jörg Klamroth muss es wissen. Seit 25 Jahren wohnt der Musiker mit seiner Familie in dem nördlichen Stadtteil von Kaiserslautern. Er schätzt das aktive Vereinsleben und die Beiträge der Freiwilligen Feuerwehr, mit denen sie sich am Ortsgeschehen beteiligt. So verweist er auf das Aufstellen der Weihnachtsbäume durch die Feuerwehr vor und in der protestantischen Kirche. Sehr rege sei auch der ökumenische Frauenkreis. Trotz ihres Alters seien die Frauen sehr aktiv und mit von der Partie, wenn es in Erlenbach etwas zu feiern gebe. Jörg Klamroth, der zusammen mit seiner Frau Eva vor ein paar Jahren den Orgelbauverein initiiert hat, ist froh, dass sich seine Mühe gelohnt hat und die Walker-Orgel aus dem Jahr 1900 zwischenzeitlich wieder in neuem Glanz erstrahlt und erklingt. Ein Grund für ihn, den Orgelbauverein, der sein Ziel erreicht hat, für kulturelle Anliegen zu erweitern. Beispielsweise für Konzerte und Projekte für Jugendmusicals. Soll Erlenbach nicht überaltern ist seiner Meinung nach unbedingt ein Neubaugebiet auszuweisen, damit junge Familien die Möglichkeit zur Ansiedlung haben. „Es ist wichtig, junge Leute in den Ort zu bekommen. Von ihnen hängt die Existenz von Kindergarten und Grundschule ab.“ Als dringend geboten erachtet Klamroth, einen Nachfolger für den Allgemeinmediziner in Erlenbach zu finden. „Die ärztliche Versorgung im Ort muss gesichert sein.“ Für ihn unverständlich, dass die Theo-Barth-Halle noch immer nicht saniert sei. Die Mehrzweckhalle mit Gaststätte war für viele Erlenbacher der einzige Ort der Begegnung. Eine Gaststätte, um ein Bier zu trinken gebe es nicht mehr. Geschweige denn Geschäfte, um Einkäufe zu erledigen. Kerwe, Strahlesellauf und Kubb-Turnier, eine Art Wikingerschach, seien Höhepunkte im Ortsleben. |jsw