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Iris Lang beklagt die Verkehrsbelastung.
Iris Lang beklagt die Verkehrsbelastung. Foto: VIEW

Iris Lang erinnert sich noch gut an Erlenbach in früheren Jahren. Nahe der protestantischen Kirche in Erlenbach ist sie aufgewachsen. „Ein schöner und sauberer Ort.“ Sehr ländlich sei es gewesen. Im Mädchenalter gehörte sie dem örtlichen Turnverein an. Über zwei Jahrzehnte hat sie im Herzen Erlenbachs gewohnt. Nicht abschlagen konnte sie das Angebot ihrer Schwiegermutter, auf dem Nachbargrundstück zu bauen. Ein Grund für Iris Lang, sich etwas außerhalb des Ortskerns von Erlenbach „Im Gersweilerhof“ niederzulassen. „Die Gegend dort mit Wald, Feld und Wiesen gefällt mir sehr gut.“

Sehr unzufrieden ist sie mit der Verkehrssituation auf der Verbindungsstraße zwischen Erlenbach und Gersweilerhof. „Eine schmale Straße, auf der Tempo 30 vorgeschrieben ist, und kaum zwei Pkw aneinander vorbeikommen.“ Von vielen Autofahrern aus Richtung Otterbach werde die Straße (K9) über den Gersweilerhof als Verbindungsstraße nach Kaiserslautern genommen. Entsprechend stark frequentiert sei die K9 nicht nur in den Morgen- und Abendstunden des Berufsverkehrs. „Kaum einer hält sich an Tempo 30.“ Auch würde zunehmend mehr Schwerlastverkehr die Straße passieren.

Nicht nur, dass der Verkehr auf der engen Fahrbahn ohne Fußweg eine Gefahr für Fußgänger und Kinder darstelle, ebenso unzumutbar für Anwohner sei die Lärmbelästigung durch den Verkehr. „Lastkraftwagen, die nicht hingehören, müssen raus“, fordert Iris lang. „Der Affenlärm durch den Verkehr macht uns krank“, spricht sie für die Anwohner. Hinzu komme die Geräuschkulisse der Autobahnen A63 und A6. „Was nutzt eine Tempoanzeige, die kaum beachtet wird und deren Daten von den Verantwortlichen nicht ausgewertet werden“, macht sie ihrem Unmut über die Nachlässigkeit der Verwaltung Luft.

Persönlich hat sie sich mit ihrem Anliegen an Bürgermeisterin Beate Kimmel und an Ortsvorsteher Fritz Henrich gewandt. Doch bisher sei nichts geschehen, bedauert Iris Lang.

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