Kaiserslautern Zur Sache: Und was meinen Sie?

Elsbeth Sokoli
Elsbeth Sokoli

Elsbeth Sokoli ist mit Erlenbach eng verwurzelt. Seit 1960 wohnt die 81-Jährige in der Ringstraße. Erlenbach ist ihr Zuhause. Hier kennt sie sich aus und hält Kontakt zu den Menschen. Mit ansehen musste die Seniorin, die immer noch mit ihrem VW Golf unterwegs ist, wie nach und nach die Geschäfte im Ortsteil dicht machten. „Jetzt hat sogar die Bäckerei geschlossen. Nicht einmal die Bild-Zeitung könnte man sich jetzt im Ort kaufen“, bedauert sie. Kein Verständnis zeigt sie für die noch immer nicht fertiggestellte Sanierung der Mehrzweckhalle. „Bevor Oberbürgermeister Klaus Weichel die Neugestaltung des Schillerplatzes in Angriff nimmt, soll er schauen, dass die Theo-Barth-Halle wieder in Schuss kommt“, zeigt Elsbeth Sokoli keine Duldsamkeit für die Jahre langen Renovierungsarbeiten der Halle. Seit dieser Zeit müssten die Kinder zum Turnen in die Stadt gefahren werden. „Das muss doch nicht sein.“ Wie viele Erlenbacher benutzt sie auch das „Pädche“, das zum Röhrbrunnen führt. Doch sei es zurzeit fast nicht begehbar, moniert sie rutschiges Gras und Erdreich. „Warum legt man dort nicht zwei Reihen Platten hin, so dass man besser darauf laufen kann?“ Seit über 30 Jahren gehört die alte Dame dem ökumenischen Seniorenkreis in Erlenbach an. Für sie eine Plattform, mit Menschen von Erlenbach in Kontakt zu kommen. Interessiert und hilfsbereit wie sie ist, lässt sich Elsbeth Sokoli kaum eine Veranstaltung der örtlichen Vereine entgehen. Leider muss sie feststellen, dass das Dorfleben mit den Jahren nachgelassen habe. „Es gibt wenig Miteinander, nur Nebeneinander“, findet Elsbeth Sokoli.

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