Kaiserslautern Zur Sache: Die Lions Clubs

Die Geschichte der Lions Clubs nahm in den USA ihren Anfang. Auf Antrag des Arztes William Wood wurde im Oktober 1916 „The International Association of Lions Clubs“ in das Vereinsregister von Indiana eingetragen. Als Non-Profit-Corporation war sein Ziel von humanitärem Charakter. Der erste Club außerhalb Amerikas wurde 1920 in Kanada gegründet. In Europa machte Schweden 1948 den Anfang, drei Jahre später folgte Deutschland mit einer Club-Gründung in Düsseldorf. Aktuell gibt es in 200 Ländern weltweit 48.448 Clubs mit 1,46 Millionen Mitgliedern, davon sind 9395 Clubs mit 246.988 Mitgliedern in Europa. Deutschland zählt 1573 Clubs mit 52.442 weiblichen und männlichen Lions-Freunden. Innerhalb des Multidistrikts, der ganz Deutschland umfasst, gehört der Landstuhler Club zum Distrikt 111 Mitte-Süd und der Region III/2. Wer Mitglied werden möchte, kann sich nicht bewerben, sondern muss von einem Club-Mitglied vorgeschlagen werden. Per Abstimmung wird über die eventuelle Aufnahme entschieden. Der Club-Präsident wird von der Mitgliederversammlung jedes Jahr gewählt. Vom 1. Juli bis zum 30. Juni hat er Zeit, sein Amt auszuüben. Dazu gehört es, den Club zu leiten, Schwerpunkte zu setzen und mit den Mitgliedern die Lions-Idee umzusetzen. Ethischen Leitsätzen folgend, beweisen die Mitglieder durch ihr Engagement unter anderem, dass sie sich für die Gesellschaft einsetzen, sich sozial verhalten und Freundschaft nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Ziel ansehen.
