Kaiserslautern Zur Sache: Das sagt die Gewerkschaft

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Alexander Ulrich

, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Kaiserslautern, formuliert als Wunsch, dass alle Mitarbeiter der GKN-Stammbelegschaft weiter beschäftigt bleiben – „aber wir sehen eine gefährliche Entwicklung“. Die Auftragslage bei GKN ist nach Worten Ulrichs tendenziell rückläufig, die Umsätze gingen ebenfalls zurück. Ein Gesprächsversuch der IG Metall mit Melrose sei missglückt, schildert der Gewerkschafter. In der Vergangenheit habe Melrose bereits andere Unternehmen gekauft, filetiert und die Werte gewinnbringend weiterveräußert. Bis heute habe noch niemand erklären können, was der Aufkauf durch Melrose im Mai für die Beschäftigten konkret bedeute. Ulrich kündigt an, dass man weiter versuche, mit Melrose ins Gespräch zu kommen. Er zeigt sich kämpferisch: „Fast 95 Prozent der GKN-beschäftigten sind IG-Metall-Mitglieder. Wir werden da nicht einfach zugucken.“ Für konkrete Ankündigungen oder Aktionen sei es allerdings noch zu früh.

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