Kaiserslautern Zur Person: Adolph Kolping

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Adolph Kolping wird 1813 in Kerpen bei Köln geboren. Zunächst lernt er das Schuhmacherhandwerk. Auf seiner Wanderschaft als Geselle erschüttern ihn die Umstände, unter denen viele Handwerkergesellen leben müssen. Dieses Leid möchte er lindern. Mit 24 Jahren besucht er nochmal die Schule und legt sein Abitur ab. Danach studiert er Theologie. Er engagiert sich im Gesellenverein Elberfeld, den Johann Gregor Breuer gegründet hat. Kolping trägt die Idee dieser Vereine ab 1849 als Domvikar in Köln weiter. Mit sieben Gesellen gründet er den Kölner Gesellenverein, schließt diesen mit Elberfeld und Düsseldorf zusammen, woraus zunächst der Rheinische, ab 1851 dann der Katholische Gesellenverein entsteht. Daraus entwickelt sich das Kolpingwerk. In einem weiteren Schritt richtet Kolping Gesellenhospize ein. Diese Häuser dienen den Handwerkern als Herbergen und Schulen, in denen sie sich religiös, politisch und fachlich fortbilden können. Das Geld, das Kolping durch journalistische und publizistische Arbeit verdient, steckt er in sein Werk. Kurz vor seinem 52. Geburtstag stirbt der katholische Priester an einer Krankheit. Papst Johannes Paul II. spricht ihn am 29. Oktober 1991 selig. |ipf

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