Kaiserslautern Zuhause nachlegen

Nachdem die Saison des TuS Dansenberg bislang einer Berg- und Talfahrt glich, wollen die Westpfälzer die Gunst der Stunde nutzen und heute (20 Uhr) im Heimspiel gegen den TV Bitburg den dritten Sieg in Folge einfahren.
Während die Lauterer einen Platz im oberen Tabellendrittel als Saisonziel ausgegeben haben, geht es für den Aufsteiger aus der Eifel in dieser Spielzeit einzig und allein darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Bislang ist die Mannschaft von TVB-Trainer Janosh Klimek, die aktuell Rang elf belegt, auf einem guten Weg. Böse unter die Räder kam sie nur im ersten Auswärtsspiel des Jahres beim 26:36 in Vallendar. Gegen den TV Offenbach glückte zuletzt ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Beim knappem 28:26-Erfolg war Torhüter Julian Kölsch einer der Sieggaranten. Bitburg zeigte Nehmerqualitäten, machte zweimal einen Drei-Tore-Rückstand wett und ließ sich auch durch den 27:28-Anschlusstreffer der Gäste in der Schlussminute nicht aus der Ruhe bringen. Dansenberg ist nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und ist durch die knappen Siege gegen Budenheim (30:29) und in Vallendar (25:23) auf Rang sechs geklettert. Wo die Lauterer ohne das Wechsel-Theater um Thomas Marusak und die ungerechtfertigte Sperre gegen Ivan Vukas stehen könnten, lässt sich nur erahnen. Dass sie ausgerechnet in den Topspielen gegen Haßloch und Zweibrücken auf wichtige Spieler verzichten mussten, ist allerdings Fakt. „Wir müssen und wollen an die Leistungen der letzten zwei Spiele anknüpfen. Wenn wir uns viel bewegen und mit Tempo nach vorne kommen, ergeben sich automatisch Chancen, die man dann auch nutzen muss. Wichtig ist, dass die Abwehr gut steht und wir die Angriffe klug ausspielen. Natürlich wollen wir zuhause jetzt unbedingt nachlegen und doppelt punkten“, erläutert TuS-Coach Kai Christmann, der heute auf den am Knie verletzten Yannick Grunau und den beruflich verhinderten Jochen Zirkel verzichten muss. Dass die Partie gegen den Aufsteiger kein Selbstläufer ist, weiß der Trainer: „Bitburg ist in der Liga angekommen. Sie sind in der Breite gut aufgestellt und verfügen in Pascal Wolff über einen echten Shooter.“ Wolff liegt mit 66 Toren, von denen er 13 per Siebenmeter erzielt hat, aktuell auf Rang zwei der Torjägerliste. Besser traf bislang nur Philipp Bauer (76/11) von der TSG Friesenheim II. Bester Dansenberger auf Platz 13 ist Todor Ruskov (49/15). Die meisten Feldtore beim TuS hat bisher Alexey Wetz erzielt, der 48 mal ins Schwarze traf. (kkm)