Handball Zu viele Fehlwürfe für Dansenberg II

Nach dem Doppelschlag von Frederik Bohm keimte noch mal Hoffnung auf beim TuS.
Nach dem Doppelschlag von Frederik Bohm keimte noch mal Hoffnung auf beim TuS.

Weiter warten auf den zweiten Heimsieg heißt es für den TuS Dansenberg II, der in der Handball-Oberliga am Samstag gegen den TV Offenbach mit 21:26 (11:14) den Kürzeren zog und auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist.

„Wir haben eine tolle Abwehr gestellt, vorne aber zu viel liegen lassen. Wir hatten über 30 Fehlwürfe, darunter vier verworfene Siebenmeter“, haderte Co-Trainer Patrick Schulze mit der schwachen Abschlussquote seiner Mannschaft. Dass Offenbach oftmals im direkten Gegenzug über Schnellangriffe zu einfachen Toren kam, machte die Sache aus Sicht der Schwarz-Weißen nicht einfacher.

Die Gäste lagen von Anfang an in Führung, zogen von 3:1 über 6:2 auf 11:6 (23.) davon. Mit einem 3:0-Zwischenspurt zum 9:11 (26.) kämpfte sich der TuS zurück, näher als bis auf ein Tor kam er im weiteren Verlauf der Partie aber nicht mehr heran.

Kein Lohn für die Aufholjagd

Die fehlende Überzeugung beim Abschluss zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel der unkonzentriert wirkenden Gastgeber. Dansenberg schaffte es viel zu selten, seine durchaus vorhandene Spielstärke gewinnbringend einzusetzen. Als der Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit bis auf vier Tore angewachsen war (16:20/43.), schien noch mal ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Nach einem Doppelschlag von Frederik Bohm, dem Henry Hofmann kurz darauf den Anschlusstreffer zum 19:20 (50.) folgen ließ, lag kurzzeitig eine Überraschung in der Luft. Die Aufholjagd blieb jedoch unbelohnt, weil Offenbach nach Zeitstrafen gegen die beiden Dansenberger Ben Kölsch und Christopher Seitz seine numerische Überlegenheit clever ausnutzte und die Partie mit einem 5:0-Lauf zum 25:19 (56.) letztlich klar für sich entschied.

„Wir haben es wieder einmal nicht geschafft, die Fehler abzustellen. Das war erneut ein ärgerlicher Punktverlust. Nächste Woche gegen Mülheim müssen Punkte her, sonst wird es ganz, ganz eng“, stellte Schulze klar. Beste Schützen waren Bohm und Niklas Jung mit jeweils fünf Treffern. Während im Tabellenkeller Schlusslicht Dansenberg (7:33 Punkte), die HSG Nahe-Glan (8:32), die VTZ Saarpfalz (8:30) und die HSG Worms (9:31) die bis zu drei Absteiger unter sich ausmachen, ist im Kampf um die Meisterschaft bereits eine Vorentscheidung gefallen. Etat-Krösus TV Homburg setzte sich im Spitzenspiel bei seinem einzig verbliebenen Verfolger SF Budenheim mit 28:26 durch und steuert nun unaufhaltsamer denn je dem angestrebten Aufstieg in die Dritte Handball-Bundesliga entgegen.

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