Kaiserslautern Wie sich die Erlenbacher vor den Auswirkungen von Starkregen schützen können

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Der Ortsbeirat Erlenbach hat sich mit dem Hochwasserschutz befasst. Es ging etwa um die Ableitung von Regen- und Schmutzwasser aus dem Morlauterer Baugebiet Kalckreuthstraße.

Ortsvorsteher Jochen Steiner erinnerte in der Sitzung am Dienstag an die angespannte Situation bei Starkregen im Umfeld der Weiherstraße. In der Vergangenheit konnte die Kanalisation die Abwassermengen nicht aufnehmen, wodurch Straßen überflutet wurden. Steiner befürchtet, dass sich die Situation durch abfließendes Wasser aus dem oberhalb von Erlenbach liegenden Neubaugebiet Kalckreuthstraße weiter verschärfen könnte.

Rückhaltebecken als Vorsichtsmaßnahme

„Auswirkungen von Starkregenereignissen, wie sie sich in den vergangenen Jahren in Kaiserslautern ereignet haben, können wir nicht verhindern. Durch eine bessere Vorsorge können wir sie aber begrenzen“, sagte Jörg Woll von der Stadtentwässerung Kaiserslautern. Der Ableitung von Wasser seien technische und wirtschaftliche Grenzen gesetzt.

Die Stadtentwässerung setzt auf ein gut dimensioniertes und bereits im Bau befindliches Rückhaltebecken im Neubaugebiet Kalckreuthstraße als geeignete Vorsichtsmaßnahme. Um das Überflutungsrisiko für Erlenbach gering zu halten, sollen Oberflächenwasser und Schmutzwasser getrennt erfasst werden. Oberflächenwasser versickert, verdunstet und fließt teilweise über Gewässer wie Krehbach, Illerbach und Erlenbach ab.

Um Überflutungen im Bereich der Weiherstraße in Extremsituationen zu vermeiden, empfahl Woll private Vorsorgemaßnahmen. „Privater Objektschutz ist extrem wichtig“, betonte er. Dazu gehöre unter anderem, Lichtschächte höher zu ziehen, für Rückstauklappen zu sorgen und Sandsäcke bereitzuhalten.

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