Reiten
Wie der RFV Alsenborn sein Turnier coronasicher macht
Elke Fell und Carolin Schafmeister-Laux hatten schon lange vorher alle Hände voll zu tun. Sie sind die Hygienebeauftragten, erarbeiteten das gesetzlich vorgeschriebene Konzept und waren froh, dass es ein paar Vorgaben dafür gab. „Wir konnten auf Empfehlungen der reiterlichen Vereinigung zurückgreifen und mussten dann nur noch die Vorgaben auf die Örtlichkeit abstimmen“, sagt Fell, zugleich Kassenwartin beim RFV Alsenborn.
Es beginnt auf dem Parkplatz
Als die Nachricht kam, war die Spannung groß und auch die Erleichterung: Die zuständigen Verwaltungsbehörden haben das Konzept ohne Auflagen abgesegnet. Am Freitag soll das Turnier starten. In diesen Tagen erfolgt nun die bauliche Umsetzung. „Es beginnt bereits auf dem Parkplatz“, erklären die beiden Hygienebeauftragten. Dort startet bereits der „Einbahnverkehr für Reiter und Gäste“.
Am Eingang gibt’s Bändchen
Neu auf dem Alsenborner Reitgelände sind die Beschränkung der Eintrittsmöglichkeiten und die Einlasskontrolle. „Nach der Erfassung der Person gibt es ein Bändchen, das sichtbar zu tragen ist“, erklärt Fell. „So haben wir die beste Kontrolle zur Einhaltung der Hygienevorschriften“, ergänzt die Mitorganisatorin. Für die Reiterinnen und Reiter gibt es einen besonderen Service. Sie können sich auf elektronischem Weg kontaktlos anmelden. „Es wird auf dem Gelände zu wenigen Kontakten kommen“, bescheinigt Laux.
Siegerehrung mal anders
Die Zahl der Reiterinnen und Reiter auf dem Platz ist beschränkt, und das Abschreiten des Parcours ist nur mit Mund- und Nasenschutz erlaubt. Selbst die Siegerehrung wird eine andere Form haben. Nur die vier Bestplatzierten werden zur Zeremonie einreiten. Zum Abschluss gibt es eine Ehrenrunde.
Straßenverkauf
Auch in Sachen Gastronomie gibt es Änderungen. „Dieses Jahr wird es erstmals einen Straßenverkauf geben“, informiert Fell. Damit will der Reitverein dem Personenkreis entgegenkommen, der sich nur wegen einer Speise nicht registrieren lassen will. „Personal, das mit der Zubereitung und Ausgabe betraut ist, nimmt bei uns schon seit Jahren kein Geld mehr in die Hand“, erklärt Fell. Dafür ist eine Bonkasse eingerichtet. Der Weg zur und von der Essensausgabe ist genauestens vorgegeben und entsprechend gekennzeichnet. Absperrbänder markieren die Trassen und Pfeile weisen die Laufrichtung. Wegen der gesetzlichen Hygienevorschriften sind an den Tagen zehn zusätzliche Helfer vor Ort. Den Mehraufwand müssen die Mitglieder stemmen.
