Wasserball Wasserballer des Kaiserslauterer SK weiter in der Erfolgsspur

Am Ball: Jens Feddeck vom KSK. Er traf sechsmal gegen Friedrichsthal II.
Am Ball: Jens Feddeck vom KSK. Er traf sechsmal gegen Friedrichsthal II.

Auch in ihrem zweiten Spiel haben die Krokodile überzeugt und den SV Friedrichsthal II klar geschlagen. Vor allem nach der Pause beherrschten sie das Geschehen im Wasser.

Die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs sind in der Saison 24/25 weiterhin optimal unterwegs: Beim 19:8 (5:2/3:2/7:1/4:3) gegen den SV Friedrichsthal II fuhr die erste Mannschaft den zweiten Saisonsieg ein und holte sich zumindest bis Sonntag die Tabellenführung in der Gruppe A der Regionalliga Südwest zurück.

Es war am Ende ein ähnlich hoher, aber nicht so souverän herausgespielter Erfolg wie beim 26:9 in der Vorwoche gegen Trier. Die Saarländer, die zuvor dem Meister von der Mosel ein Unentschieden abgetrotzt hatten, waren ordentlich besetzt im Monte Mare angetreten und verlangten den Krokodilen einiges ab, sodass den Hausherren diesmal kein so deutlicher Start-Ziel-Sieg gelang wie zuletzt.

Deutliches Übergewicht

Mitte des ersten Viertels sah es zwar genau nach einem solchen aus, allerdings war das 4:0, das sich der KSK1 bis dahin herausgespielt hatte, nur eine Momentaufnahme. Mit zwei Treffern innerhalb einer Minute kamen die Gäste auf 2:4 heran, und auch nach dem 5:2 des KSK vor der ersten Pause verkürzte der SVF2 direkt nach Wiederbeginn den Rückstand wieder auf zwei Tore. Obwohl der KSK im Wasser weiterhin ein deutliches Übergewicht hatte, blieb die Partie auf der Ergebnistafel ausgeglichen, was vor allem am phasenweise erneut sehr unkoordinierten Angriffsspiel der Krokodile lag. Immerhin: Bis zur Halbzeit hatten sie beim 8:4 den Vier-Tore-Vorsprung vom Anfang wieder herausgearbeitet.

Bärenstarker Goalie

Nach dem Seitenwechsel legten sie dann richtig los: Gestützt auf eine ordentliche Defensivleistung und den bärenstarken Goalie Ilya Dmytriiev, der auch im Eins-gegen-eins die Gegner mehrfach zur Verzweiflung brachte, zog der KSK Tor um Tor davon. Das dritte Viertel endete mit einem eindrucksvollen 7:1 für die Krokodile, die die Partie somit beim Stand von 15:5 bereits vor dem Schlussabschnitt abhaken konnten.

Karsten Schöniger stellte sein Team daher bereits in der letzten Pause mental auf die kommende, schwere Partie gegen den WSV Ludwigshafen II ein und verlangte, „mit Bedacht zu spielen“, um sich in der zeitweise etwas ruppigen Begegnung, in der beide Seiten aus unterschiedlichen Gründen häufig mit den Schiedsrichtern haderten, nicht noch unnötige Sperren einzuhandeln. Zudem schickte er verstärkt die „zweite Garde“ ins Wasser, sodass das Spiel in den letzten acht Minuten wieder ausgeglichener verlief, mit 4:3 aber trotzdem zugunsten der Hausherren endete, was zum Endergebnis von 19:8 führte.

Geschlossene Mannschaftsleistung

Coach Schöniger hatte bezüglich der taktischen Disziplin „leichte Fortschritte gegenüber dem Auftritt in der Vorwoche“ gesehen und konnte erneut auf eine geschlossene Mannschaftsleistung blicken. Fast alle Akteure trugen sich gleichmäßig in die Torschützenliste ein, wobei Jens und Dirk Feddeck mit sechs beziehungsweise vier Treffern etwas aus dem starken Kollektiv herausragten.

Dank des besseren Torverhältnisses hatte der KSK1 bis Sonntag in der A-Gruppe der Regionalliga Südwest wieder die Nase vorn. Rutschte dann aber nach dem Sieg des SV Friedrichsthal I über Neustadt II auf den zweiten Platz ab. Am 18. Februar sind die Krokodile erneut gefordert, wenn es im Monte Mare zu besagtem Duell mit der Zweitliga-Reserve des WSV Vorwärts Ludwigshafen kommt.

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