Kaiserslautern Wasserball: KSK siegt 7:6 beim SV Friedrichsthal

FRIEDRICHSTHAL. Die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs haben den Heimnimbus des SV Friedrichsthal gebrochen: Mit 7:6 (1:2/2:3/2:0/2:1) behielten sie in der ersten Vorrundenbegegnung des gemeinsamen Pokals von SWSV, SSB und SVR die Oberhand und brachten den Saarländern im sechsten Heimspiel die erste Niederlage bei.
Es war eine Begegnung auf Messers Schneide, ein „Pokalfight“. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die zwei Fehler der Krokodile ausnutzten und nach 150 Sekunden mit 2:0 in Führung lagen. Der KSK begann unkonzentriert und konnte erst Mitte des Viertels in Überzahl seinen ersten Treffer erzielen. Apropos „Überzahlspiele“: Auch wenn es keine unfaire Partie war, standen am Ende 22 persönliche Fehler auf dem Protokoll, wobei der SV Friedrichsthal nach Ansicht der Schiedsrichter überproportional oft gegen die Regeln verstoßen hatte und 16 Ausschlüsse und zwei Fünfmeter quittieren musste. Nutzen konnten die Krokodile den Vorteil nicht. Frederik Ramthuns Treffer zum 1:2 fiel erst im vierten Anlauf mit einem Mann mehr im Wasser. Trotz zweier weiterer Hinausstellungen zog der SVF auf 4:1 davon. Erst Mitte des zweiten Abschnitts gelang es den Krokodilen, sich in die Partie zu kämpfen. Frederik Ramthun und Dirk Feddeck schafften den Anschluss zum 3:4, doch fiel kurz vor dem Seitenwechsel der fünfte Gegentreffer. Auf der etwas tieferen Beckenseite lief es für die Krokodile besser: Durch einen von Stefan Raspudic verwandelten Strafwurf und einen Treffer von Frederik Ramthun bei einer Sechs-gegen-vier-Überzahl glichen die Lauterer aus. Dass sie mehrfach am glänzend parierenden Friedrichsthaler Schlussmann scheiterten und vier Überzahlspiele und einen weiteren Strafwurf nicht nutzten, sollte sich kurz nach Beginn des Schlussviertels rächen, als Friedrichsthal eine Lücke fand und mit 6:5 in Führung ging. Dirk Feddeck glich zum 6:6 aus. Wenige Minuten später war es erneut Lauterns Goalgetter Nummer eins, der für die erste KSK-Führung – den Endstand – sorgte. Mit dem 7:6 haben die Lauterer das Tor zum Halbfinale weit aufgestoßen. Gegen den SV Neunkirchen am 2. April würde ein Unentschieden zum Weiterkommen genügen. So spielten sie Kaiserslauterer SK: Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck, Stefan Raspudic (1 Treffer), Melanie Keller, Jens Feddeck, Alex Lane, Stefan Göde, Stefan Stranz, Anita Raspudic, Frederik Ramthun (3), Youssef Chaouachi, Dirk Feddeck (3). |sts