Kaiserslautern wasserball: Krokodile verbessern Vorjahresergebnis

Eine Verbesserung um je einen Platz erzielten die Wasserballerinnen und Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs beim Turnier des Stolberger SV. Nach Silber im Vorjahr gewannen die Damen das Finale (6:2 gegen RISC Brüssel). Auch die Herren erreichten das Endspiel, waren aber beim 1:6 gegen den Gastgeber chancenlos.
Für die sowieso schon dünn besetzten Krokodile gab es einen Tag vor dem Turnier eine weitere Hiobsbotschaft: Schlussmann Frank Dick musste krankheitsbedingt absagen. Gut, dass Stolberg mehrere Torhüter in seinen Reihen hat, die es abwechselnd abstellte. Allzu viel bekamen sie jedoch in den ersten beiden Spielen, die der KSK jeweils mit 6:2 gewann, nicht zu tun. Während der KSK die Partie gegen Borghorst erst in der zweiten Halbzeit für sich entscheiden konnte, war die Begegnung mit dem Stolberger SV II beim 4:0 zum Seitenwechsel praktisch entschieden. Im letzten Gruppenspiel gegen den Aachener SV musste der KSK noch mindestens einen Punkt holen, um nicht wegen des schlechteren Torverhältnisses auf Rang drei durchgereicht zu werden. In der spannendsten Partie des ersten Turniertages gelang dem KSK kurz vor Schluss der erlösende Treffer zum 6:5-Sieg Im Halbfinale wartete der SC Herford. Der letztjährige Sechste überrumpelte die Lauterer förmlich: Gerade eine Minute war gespielt, da führten die Ostwestfalen mit 2:0. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Krokodile mit 3:6 zurück, ehe sie zum Schlussspurt ansetzten und 15 Sekunden vor dem Ende das 7:7 erzielten. Im Fünfmeterwerfen hatten die Krokodile dann Glück und Geschick auf ihrer Seite und zogen mit 9:8 ins Endspiel ein, in dem sie gegen den Stolberger SV klar in der Außenseiterrolle waren und dann auch deutlich mit 1:6 unterlagen. Noch zufriedener waren am Ende die KSK-Nixen, die als erstes Team den Stolberger Wanderpokal zum dritten Mal in Empfang nehmen durften. Zuvor wartete allerdings auf das Team von Interimscoach Dirk Feddeck eine Menge Arbeit. Hatte es zum Auftakt beim 4:1 gegen Stolberg noch wenig Mühe, so musste es gegen Borghorst bis kurz vor dem Ende zittern, ehe zwei Tore zum glücklichen 5:3 führten. Da RISC Brüssel seine zwei Begegnungen ebenfalls gewonnen hatte, war die Partie gegen die Belgierinnen praktisch bedeutungslos, weil klar war, dass sich beide Teams im Finale erneut gegenüber stehen würden. Das kampfbetonte letzte Gruppenspiel gewann der KSK knapp mit 3:2 und setzte sich dann auch im Damenfinale mit 6:2 durch. (sts) So spielten sie Kaiserslauterer SK Damen: Nicole Holstein (Tor), Daniela Schön (3 Treffer), Siri Strittmatter-Pirzer (1), Anita Raspudic (3), Sabrina Krüger (5), Christina Löw (3). Alexandra Uber, Melanie Keller (3) Kaiserslauterer SK Herren: Ben Lenertz, Mark Braun, Lars Huppertz (alle Stolberg/Tor), Stefan Raspudic (6), Victor Morenas del Pozo (4), Bernd Feddeck (4), Johannes Bröhl (2), Stefan Stranz (4), Frederik Ramthun (4), Dirk Feddeck (4)