Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Wasserball: Kaiserslauterer SK gewinnt den Alois-Uder-Pokal

Mit 17 Treffern wurde er Torschützenkönig des Turniers in Friedrichsthal: Dirk Feddeck vom Kaiserslauterer Schwimmsportklub.
Mit 17 Treffern wurde er Torschützenkönig des Turniers in Friedrichsthal: Dirk Feddeck vom Kaiserslauterer Schwimmsportklub. Foto: VIEW

Nach mehr als drei Jahren Pause haben die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Sonntag wieder einen Siegerpokal mit nach Hause gebracht: Beim Alois-Uder-Pokal des SV Friedrichsthal behielt man in einem spannenden Finale gegen die erste Mannschaft des Gastgebers knapp mit 3:2 die Oberhand und fuhr erstmals seit dem Gewinn des Hamburger Elbcups 2016 einen Turniersieg ein.

Der KSK startete optimal ins Turnier. Beim 12:1-Sieg gegen den SV 08 Saarbrücken setzten die Krokodile direkt eine Duftmarke und auch beim 8:2-Erfolg gegen die Wasserfreunde Gemmingen ließ man nichts anbrennen. Etwas enger wurde es gegen den SV Friedrichsthal II, der die Lauterer mit seiner geballten Erfahrung vor einige Probleme stellte. Nichtsdestotrotz setzten sich die Krokodile auch hier mit 6:3 durch und waren somit schon vor dem letzten Vorrundenspiel sicher für das Halbfinale qualifiziert.

Gegen den WSV Vorwärts Ludwigshafen taten sich die Lauterer dann im Halbfinale lange Zeit extrem schwer. Dass man trotz vieler Chancen bis zum Seitenwechsel lediglich einen 1:0-Vorsprung herausgearbeitet hatte. Doch die Krokodile starteten wie verwandelt in die zweiten acht Minuten und nutzen plötzlich fast alle ihre Möglichkeiten, sodass am Ende ein überdeutliches 6:1 zu Buche stand.

Im Finale gegen den Titelverteidiger

Damit wartete im Finale mit dem SV Friedrichsthal I der Titelverteidiger, der auch diesmal wieder klarer Turnierfavorit war. Doch die Lauterer hielten von Beginn an gut dagegen, gingen zweimal in Führung, mussten jedoch auch zweimal den Ausgleich hinnehmen, weswegen beim Stand von 2:2 die Seiten gewechselt wurden. In der zweiten Halbzeit ging es zwar weiter munter hin und her, aber Tore bleiben Mangelware. Nach dem eigenen 3:2 schafften es die Krokodile mit vereinten Kräften bis etwa 90 Sekunden vor dem Abpfiff ihr Tor sauber zu halten. Dann fand der Ball zwar durch einen Friedrichsthaler Fernschuss zum vermeintlichen 3:3 den Weg in die Lauterer Maschen, allerdings hatten die Unparteiischen eine Regelwidrigkeit gesehen., Eine vertretbare - wenn auch harte - Entscheidung gegen die Gastgeber, die sich dadurch um ein mögliches Fünfmeterwerfen gebracht sahen. Denn in der verbleibenden Zeit passierte nichts mehr – die Lauterer schafften es, unbeschadet die Uhr herunterlaufen zu lassen.

Bester Lauterer Torschütze wurde - auch wenn er eine Halbzeit lang zusehen musste - wieder einmal Dirk Feddeck, der alleine 17 der 42 KSK-Treffer erzielte und somit auch als Torschützenkönig des gesamten Turniers ausgezeichnet wurde.

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