Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Wasserball: Kaiserslauterer Krokodile unterliegen am Ende zweimal knapp

Placeholder-Image

Trotz eines relativ erfolgreichen Abschneidens waren die Wasserballerinnen und Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs mit dem Erreichten beim Turnier des Stolberger SV nicht ganz zufrieden: In ihren jeweiligen Finalspielen mussten sich sowohl die Damen (4:5 nach Fünfmeterwerfen gegen Düsseldorf), als auch die Herren (3:4 gegen Calypso Brüssel) knapp geschlagen geben und wurden „nur“ Zweiter beziehungsweise Vierter.

„Samstags hui – sonntags pfui“, so ließe sich der Auftritt der Lauterer Herren beim 28. Turnier in Stolberg auf den ersten Blick überschreiben. Bei genauerer Betrachtung verlief der Finaltag zwar ärgerlich, aber nicht wirklich so schlecht. Was die Krokodile in der Vorrunde boten, war hingegen einwandfrei. Sie starteten mit einem 4:2 Sieg gegen den SV Olympia Borghorst. Es folgte ein deutliches 7:2 gegen die SGW Bielefeld und danach ein 3:3 gegen den SC Aqua Köln. Mitte der ersten Halbzeit sah es beim Stand von 2:0 für Stolberg auch ganz nach einer schmerzlichen Niederlage aus, die das Ausscheiden bedeutet hätte. Immerhin erzielte man noch vor der Pause das 1:2 und drehte nach dem Seitenwechsel auf. Am Ende sprang ei 5:3-Erfolg heraus.

In der Vorschlussrunde wartete der SC Aqua Köln. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit, lag der KSK 0:1 zurück. Nach dem Seitenwechsel sahen die Krokodile kein Land mehr und unterlagen mit 1:6. Im kleinen Finale traf der KSK auf Calypso Brüssel. Er unterlag mit 3:4 und landete auf Rang vier.

Am Ende gewinnen die „Rivalen“ vom Rhein

Besser machten es die Lauterer Damen, die nach zwei Vorrunden-Siegen (11:0 gegen ein Allstar-Team, 6:4 gegen Stolberg) und einer -Niederlage (1:5 gegen Düsseldorf) durch einen 5:2 Halbfinal-Erfolg gegen die Gastgeberinnen ins Endspiel einzogen. Hier hatte man sich im Vergleich zum Vortag zwar besser auf den Düsseldorfer SC eingestellt, schwamm jedoch lange einem Rückstand hinterher, den man aber im Gegensatz zu den Herren noch in der regulären Spielzeit ausgleichen konnte (2:2). Bei den Strafwürfen hatten die KSK-Nixen dann zwar zunächst die Nase vorn, am Ende entschied Düsseldorf aber das Glücksspiel von der Fünfmeterlinie mit 5:4 für sich und komplettierte mit dem Sieg das erfolgreiche Wochenende der beiden „Rivalen“ vom Rhein, denn bei den Männern gewann Aqua Köln das Finale mit 3:1 gegen den Stolberger SV.

So spielten sie:

Damen: Greta Hasenkopf (Stolberger SV/Tor), Marien Pommier (SSV Trier/2 Treffer), Rebeca Benra (Trier), Anita Raspudic (5), Anna Schiphorst (SV Derne/1), Jill Bock (Trier/2), Alexandra Uber (4), Selina Bruns (Trier/2), Melanie Keller (6), Marion Rau (Derne), Vanessa Richter (Derne/4), Simone Schelb (Derne/1)

Herren: Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck (1), Yannis Künstle (SV Friedrichsthal/3), Stefan Raspudic (2), Stefan Schmidt (Friedrichsthal), Jens Feddeck (4), Johannes Bröhl, Thomas Kreus (Stolberg/5), Stefan Stranz (1), Lukas Mathieu (Friedrichsthal/3), Pascal Hinz (Friedrichsthal/3), Bernd Feddeck, Dirk Feddeck (1)

x