Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Wasserball: Kaiserslauterer Krokodile gehen bei Turnier in Luxemburg leer aus

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Auch im vierten Anlauf sind die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs beim Freundschaftsturnier des CN Dudelange an den Geldtöpfen vorbei geschwommen. Nach Platz drei in der Vorrunde konnte man das neu eingeschobene Qualifikationsspiel zum Halbfinale nicht nutzen und landete am Ende mit Rang fünf gerade noch in der oberen Hälfte des Zehnerfeldes.

Ebenso nichts war’s mit dem erstmals komplett besetzten Kader der Krokodile, denn nach den Absagen von Ulf Feddeck und Johannes Bröhl blieben auch in den letzten Begegnungen der Saison 2018/19 wieder zwei KSK-Kappen trocken. Dank der Unterstützung aus Saarbrücken und Friedrichsthal konnte man immerhin auf vier Ersatzspieler zurückgreifen.

In der Auftaktpartie gegen Rillieux Natation brachte dies den Lauterern jedoch nichts. Zwar hatte man Mitte der ersten Halbzeit mit 2:1 die Nase vorn, kurz nach dem Seitenwechsel lagen die Franzosen aber bereits mit 4:2 in Führung. Diese gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab und gewannen verdient mit 7:5.

Gegen das Helios Aqua Team aus Charleroi lief es dann genau umgekehrt: Nach anfänglichem Rückstand drehten die Krokodile die Partie noch vor der Pause und behielten am Schluss mit 5:3 gegen die Belgier die Oberhand. Es folgte ein ungefährdeter 4:2 Sieg gegen die zweite Mannschaft von Thionville, nach dem den Krokodilen der dritte Platz in der Gruppe bereits sicher war. Ein Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Stolberger SV hätte dem KSK sogar noch den Gruppensieg bringen können, am Ende stand ein 7:3 auf der Anzeigetafel – die Krokodile mussten im Zwischenrundenspiel gegen den Zweiten der Parallelgruppe auf den nachträglichen Einzug ins Halbfinale hoffen.

Mit Calypso Bruxelles, die sich bis dahin ebenfalls noch nicht mit Ruhm bekleckert hatten und mit Minimalaufwand Gruppenzweiter geworden waren, wartete ein Gegner, mit dem sich die Lauterer durchaus auf Augenhöhe sahen. Doch am Ende war für die Lauterer mit dem 2:8 der Run auf die Geldtöpfe vorzeitig beendet.

Im Spiel um Platz fünf traf der KSK auf den anderen Gruppendritten Grand Longwy Water Polo. Hier entwickelte sich dann tatsächlich eine Partie zweier gleichstarker Teams, die zwar spielerisch in Ordnung war, allerdings ein wenig darunter litt, dass beide Mannschaften von Beginn an mit den Schiedsrichterentscheidungen haderten. Nachdem die Lauterer einen Strafwurf zum 7:6 verwandelten, weigerte sich Longwy, den siebten Akteur aus dem Feld zu nehmen und kam der Aufforderung durch die Schiedsrichter auch nach mehreren Minuten nicht nach. So gab es das unrühmliche Ende, dass die Partie abgebrochen und mit dem aktuellen Stand von 7:6 für den KSK gewertet wurde.

Hinter dem SC Thionville I, der im Finale Calypso Brüssel mit 8:2 förmlich abfertigte, sowie Rillieux Natation und dem Stolberger SV (6:4 im Spiel um Platz 3) wurde der KSK Fünfter – eine eher unzufrieden stellende Platzierung, die sich allerdings nahtlos in die „Erfolge“ der Krokodile bei den bisherigen drei Düdelinger „Waterpolo Challenges“ (Vierter, Sechster, Vierter) einreiht.

Für die Lauterer beginnt nun endgültig die Sommerpause. Mit dem Start der neuen Pflichtspielrunde ist wohl frühestens im November zu rechnen. Davor können die Krokodile ihre aktuelle Form (und die neuen Regeln) aber noch Mitte September in Friedrichsthal und Ende Oktober in Stolberg bei zwei Freundschaftsturnieren austesten.

So spielten sie

Kaiserslauterer SK: Frank Dick (Tor), Youssef Chaouachi (1 Treffer), Jonas Krämer (Saarbrücken, 3), Stefan Raspudic (5), Elise Guerraichi-Lamotte (Saarbrücken, 1), Jens Feddeck (7), Peter Kunz (Saarbrücken, 2), Lukas Starck, Stefan Stranz (2), Lukas Mathieu (Friedrichsthal, 1), Dirk Feddeck (4) .

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