Kaiserslautern Warnstreik: Verdi trommelt mehr als 1000 Menschen auf den Stiftsplatz zusammen

Nach Verdi-Angaben mehr als 1000 Menschen waren am Mittwochvormittag auf den Stiftsplatz nach Kaiaserslautern zu einem Warnstrei
Nach Verdi-Angaben mehr als 1000 Menschen waren am Mittwochvormittag auf den Stiftsplatz nach Kaiaserslautern zu einem Warnstreik zusammen gekommen.

Die Gewerkschaft Verdi verhandelt mit Arbeitgebern die Tarife für den Öffentlichen Dienst. In Kaiserslautern wurde am Mittwoch gestreikt. Eine Verhandlungsrunde steht an.

„Heute ist kein Arbeitstag, heute ist ein ...“ Sabine Schunck rief den Satz von der Bühne auf dem Stiftsplatz und aus mehr als 1000 Kehlen hallte es „Streiktag“ zurück. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu einem Warnstreik aufgerufen, um den laufenden Tarifverhandlungen ein wenig mehr Nachdruck zu verleihen. Aus der Westpfalz waren nach Gewerkschaftsangaben mehr als 1000 Menschen nach Kaiserslautern auf den Stiftsplatz gekommen, darunter Beschäftigte von kommunalen Verwaltungen, des Westpfalz-Klinikums, einiger Sparkassen aus der Region sowie von Stadtbildpflege und Stadtentwässerung Kaiserslautern. Auf einen Demonstrationszug hatte Verdi verzichtet, wie Schunck, die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin, erklärte. Grund seien die schrecklichen Ereignisse von München gewesen, als ein Auto in einen Demo-Zug gerast war und zwei Menschen ihr Leben verloren. Die Versammlung gedachte der Opfer mit einer Schweigeminute. Sabine Engelhardt-Cavelius, die stellvertretende Landesbezirksleiterin, umriss grob die Forderungen von Verdi: 350 Euro, acht Prozent mehr Lohn sowie drei zusätzliche freie Tage. bld

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