Kaiserslautern
Vor FCK-Spiel: Drohende „Superzelle“ bleibt aus
Verschiedene Wetterdienste hatten laut Rüdiger Seifts von der Feuerwehr eine drohende „Superzelle“, ein Gewitter mit heftigen Sturmböen und Niederschlägen mit Zugrichtung Kaiserslautern gemeldet. „Da haben wir das volle Programm ausgerufen, Leute auf die Wache geholt, beim Technischen Hilfswerk im Osten der Stadt eine temporäre zweite Feuerwache eingerichtet“, sagt Seifts. Die war nötig, um im Ernstfall alle Einsatzorte erreichen zu können, denn immerhin waren am Freitag allein gut 50.000 Menschen für das Spiel im Stadion, dazu noch mehrere Hundert auf der Maikerwe unterwegs. Pumpen seien gerichtet worden, Fahrzeuge vorbereitet. „Weil so viele Menschen in der Stadt waren, haben wir uns entschieden, eine Warnung herauszugeben“, sagt Seifts und verweist auf eine Katwarn-Warnmeldung der Integrierten Leitstelle Kaiserslautern.
Gewitter fiel weniger extrem aus
Das Gewitter zog am Ende an Kaiserslautern vorbei und fiel längst nicht so extrem aus, wie erwartet, berichtet Seifts von den Herausforderungen des Katastrophenschutzes: „Letztlich war überhaupt nichts. Aber für die Sicherheit der Bürger war uns die Warnung wichtig.“ Seine Kollegen und die Mitglieder der Freiwilligen Wehren seien allerdings nicht böse gewesen, ohne Einsätze wieder nach Hause fahren und das FCK-Spiel anschauen zu können.