Kaiserslautern Versuchter Totschlag: Polizei fahndet mit Phantombild nach Täter

Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Totschlags.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Totschlags.

Nachdem am Neujahrsmorgen ein 44 Jahre alter Mann am Caesarpark durch einen Schuss ins Bein verletzt wurde, ermittelt die Polizei jetzt wegen versuchten Totschlags.

Weil die Vernehmung des Opfers neue Erkenntnisse ergeben hat, fahndet die Polizei seit Dienstag mit einem Phantombild nach dem Täter, der nach wie vor auf der Flucht ist. Ein Polizeizeichner hat eine Skizze des Unbekannten angefertigt. Der mutmaßliche Schütze soll 20 bis 27 Jahre alt sein und dunkelblonde oder hellbraune, lockige Haare haben. Er war mit einer blauen Jeans und einem Pullover mit gelb-blau-violettem Muster und gelber Kapuze bekleidet. Das Phantombild ist unter https://s.rlp.de/pHXYqOB auf der Internetseite der Polizei Rheinland-Pfalz abrufbar.

Die Polizei erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung. Sie will wissen, wem die Person bekannt vorkommt, wer am Vormittag des 1. Januar im Zeitraum zwischen 9.30 und 10.30 Uhr etwas Verdächtiges gesehen oder gehört hat. „Wer verfügt am Haus oder auf dem Grundstück über Technik, welche möglicherweise im fraglichen Zeitraum Video- oder Audioaufnahmen gefertigt haben könnte“, fragt die Polizei. Wer sich zum Zeitpunkt der Tat im Wohngebiet rund um Hussongstraße, Kaiserbergring, Emil-Caesar-Straße oder den angrenzenden Feldwegen draußen aufgehalten und möglicherweise etwas beobachtet hat, sollte sich bei der Kriminalpolizei unter 0631 36913313 melden. Die Polizei hat auch Anwohnerbefragungen angekündigt. Sie gibt den Tatort mittlerweile mit Caesarpark an, zwischen Hussongstraße und Autobahnbrücke. Die Ermittlungen dauern an. Was genau am Neujahrsmorgen in der Nähe der Waschmühle passiert ist, ist offenbar weiter unklar. Die Polizei hatte einen Großeinsatz eingeleitet und war auch mit einem Hubschrauber unterwegs, konnte den Täter aber nicht finden. Das Opfer war schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Bislang hat die Staatsanwaltschaft keine Angaben dazu gemacht, in welchem Verhältnis Opfer und Täter zueinander standen und ob sie sich überhaupt kannten.

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