Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsliga: Steinwenden will dem Favoriten Paroli bieten

Placeholder-Image

Punktgewinn im ersten Auswärtsspiel, ein renommierter Oberliga-Absteiger als Gegner, Kerwespiel. Das klingt nach idealen Voraussetzungen für einen attraktiven Heim-Auftakt für den SV Steinwenden. Mit dem SC Idar-Oberstein muss der SVS aber auch gleich eine hohe Hürde überwinden.

Die Gäste wollen nach ihrem 9:0-Kantersieg gegen Rieschweiler direkt nachlegen und sich an der Tabellenspitze festsetzen. Der SV Steinwenden dagegen möchte die positiven Eindrücke aus dem ersten Auswärtsspiel mitnehmen und dem Favoriten aus der Edelstein-Metropole Paroli bieten. Vieles wird davon abhängen, wie es der Abwehr des SVS gelingen wird, die Torjäger Ruppenthal und Zimmer in den Griff zu bekommen. Die beiden erzielten im Auftaktspiel fünf der neun Treffer.

Keine Sonderbewachung

Steinwendens

Trainer Bernd Ludwig war selbst Augenzeuge der Partie. Er war zwar beeindruckt von der Leistung und hat durchaus Respekt, eine spezielle Taktik oder eine Sonderbewachung für die Torjäger des SCI wird es jedoch nicht geben. „Die Stärke meiner Mannschaft liegt im Kollektiv, und gegen so einen Gegner muss jeder für jeden kämpfen“, erklärt Ludwig.

Keine Fehler

Sein Team war in Zeiskam über weite Strecken feldüberlegen, hat aber die eigenen Chancen noch nicht effektiv genutzt und in der Abwehr teilweise hochkarätige Chancen zugelassen. Ludwig ist klar, dass ein Gegner dieser Qualität solche Fehler eiskalt ausnutzt. Deshalb gibt er seiner Mannschaft mit auf den Weg, gegen den SC Idar hochkonzentriert in die Zweikämpfe zu gehen und in allen Mannschaftsteilen stabil und sicher zu stehen.

Keine Ausfälle

Gegen den Aufstiegsfavoriten sind alle Spieler an Bord. Lediglich bei Andre Forsch, in Zeiskam angeschlagen und deshalb zunächst auf der Bank, sei es noch unklar, ob er fit genug ist für einen Einsatz in der Startelf.

„Wettbewerbsverzerrung“

Im Vorfeld des Spiels sorgte die Spielplangestaltung des Verbandes für mehr Aufregung als der kommende Gegner und für Empörung beim Trainer. Der SV Steinwenden muss laut Plan im Saisonverlauf viermal in Folge zuhause antreten, konnte trotz Intervention beim Südwestdeutschen Fußballverband keine Änderung bewirken und stieß auf Unverständnis. Für Ludwig ein Skandal und eine klare Wettbewerbsverzerrung, da sein Team so in der Rückrunde in einer entscheidenden Phase der Saison viermal auswärts antreten muss. Für einen Verein mit den Strukturen des SVS sei dies eine große Belastung, organisatorisch kaum zu bewältigen und vor allem sportlich eine klare Benachteiligung, so Ludwig.

x