Kaiserslautern Unesco: Bericht zum Wirtschaftsfaktor der europäischen Kultur

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Europa

ist nach einem Unesco-Bericht nach der Region Asien-Pazifik der zweitgrößte Wirtschaftsmarkt für Kultur- und Kreativleistungen. Gründe seien die einzigartige Dichte des kulturellen Erbes, über 5500 Kunstschulen, sieben der weltweit am häufigsten besuchten Museen und bedeutende Unternehmen, teilte die deutsche Unesco-Kommission gestern in Bonn mit. Die Kultur- und Kreativwirtschaft macht demnach weltweit mehr Umsatz als die Telekommunikation und schafft mehr Arbeitsplätze als die Automobilindustrie in Europa, Japan und den USA zusammen. 29,5 Millionen Menschen arbeiten weltweit in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die meisten Arbeitsplätze gibt es demnach in der bildenden Kunst, im Buch- und Verlagswesen und in der Musikindustrie. Mit 2250 Milliarden US-Dollar (2124 Milliarden Euro) mache dieser Wirtschaftsbereich drei Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts aus. (dpa)

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