fussball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Hohenecken kassiert hohe Niederlage gegen Idar-Oberstein

Der Hohenecker Kapitän Lukas Kallenbach (rechts) versucht an dem starken Abwehrspieler Paulo Silva de Souza (SC Idar-Oberstein)
Der Hohenecker Kapitän Lukas Kallenbach (rechts) versucht an dem starken Abwehrspieler Paulo Silva de Souza (SC Idar-Oberstein) vorbeizukommen. Silva de Souza verteidigte nicht nur gut, er schoss auch ein Tor.

Unterschiedliche Meinungen gab es nach dem Spiel keine. Zu überlegen hatte sich der SC Idar-Oberstein präsentiert, als dass sich der TuS Hohenecken über die 1:4-Niederlage hätte beschweren dürfen. Ja, er konnte froh sein, dass er sich in dieser von den Gästen bis zum Schluss mit großem Elan gespielten Verbandsligapartie nicht noch mehr Gegentreffer eingefangen hatte.

Der Hohenecker Trainer Benny Hassenfratz sprach nach der zweiten Saisonniederlage „von einer schlechten Vorstellung“ seiner Mannschaft. Vor allem über die Gegentreffer zwei und drei ärgerte er sich. Sie fielen in einer Phase, in der die Hohenecker den Angriffsschwung der Gäste gebremst zu haben schienen. Nach einem Eckball schraubte sich Florian Zimmer am zweiten Pfosten in die Luft und wuchtete den Ball unbedrängt ins Hohenecker Tor (32.). „Das haben wir schlecht verteidigt“, kommentierte später Hassenfratz das 0:2. Das galt dann auch für das 0:3, das nur drei Minuten später folgte. Diesmal traf der aufgerückte Innenverteidiger der Gäste, Paulo Silva de Souza. Dabei machte der TuS-Keeper Dominic Schmidt keine gute Figur. Das trübte seine ansonsten gute Leistung. Hatte er doch mehrmals durch gute Paraden seine Mannschaft in dieser Partie vor einem noch höheren Rückstand bewahrt.

Schnell und direkt

Vor allem in der ersten Viertelstunde gingen die Gäste schnell und direkt zur Sache. Eine Gemeinschaftsproduktion ihres Angriffsduos führte bereits in der 8. Minute zum Erfolg. Justus Klein passte zu Zimmer, und der fackelte im Strafraum nicht lange und versenkte den Ball im langen Eck. Bei diesem Gegentreffer kritisierte Hassenfratz seine Abwehr nicht. „Der kann fallen.“

Mit der Hacke

Auf der anderen Seite wären die Hohenecken in der elften Minute fast zum Ausgleich gekommen. Nils Gies spielte im SCI-Strafraum den Ball mit der Hacke zu Sergen Tok, der aber knapp am Tor vorbeischoss. Pech. Obgleich die Gäste mit ihren Torchancen verschwenderisch umgingen, führten sie nach gut einer halben Stunde bereits mit 3:0. Die Lage schien hoffnungslos für den TuS. Aber kurz vor der Pause verkürzte Enrico Wolf auf 1:3 (41.) und machte seinem Team Mut für die zweite Halbzeit.

Der Schiedsrichter zieht Rot

Aber die Hoffnung, doch noch eine Wende schaffen zu können, löste sich in der 51. Minute in Luft auf. Mit seinem dritten Tor besiegelte Zimmer die Hohenecker 1:4-Niederlage. Den Treffer erzielte er per Foulelfmeter in der 51. Minute. Bemerkenswert, dass die Gäste trotz der mehr als komfortablen Führung keinen Gang zurückschalteten. Kurz vor Spielende zog der Schiedsrichter nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte und schickte den Hohenecker Leon Krüger vom Platz. Danach war Schluss, und der Trainer des SCI, Andy Baumgartner, zeigte sich „sehr zufrieden“ mit der Vorstellung seiner Elf, die einfach die bessere in diesem Spiel gewesen sei. Womit er recht hatte.

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