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TuS Hohenecken beim TB Jahn Zeiskam gefordert
Eigentlich müsste dem Hohenecker Coach Benny Hassenfratz der Blick auf die Tabelle Freude bereiten. Seine Mannschaft steht nach acht Ligaspielen mit respektablen 16 Punkten auf dem dritten Platz. Vor ihr rangieren die TuS Marienborn und der SCI mit einem beziehungsweise zwei Zählern Vorsprung. Doch der junge Hohenecker Trainer hält nicht viel von solchen Tabellenfreuden. „Wir schauen nicht nach oben, sondern nach untern“, sagt er und fügt erklärend hinzu, dass für seine Mannschaft und ihn nach wie vor das Saisonziel „Klassenverbleib“ an erster Stelle stehe.
Vier Heimsiege in Folge
Kopfschütteln dürfte diese Aussage bei denjenigen auslösen, die den TuS in dieser Spielzeit schon in einer Heimpartien gesehen haben. Eindrucksvoll war da nicht nur die Punktausbeute, sondern auch die Spielweise der Elf. So bezwang sie zuletzt den FC Bienwald Kandel und verbuchte damit den vierten Sieg im vierten Spiel vor heimischer Kulisse.
Auch die Auswärtsbilanz der Hohenecker ist mit einem Siegen und einem Unentschieden ganz passabel. Aber in der Fremde musste man sich auch schon in zwei Ligaspielen geschlagen geben. Hinzu kommt noch das schmerzhafte Pokalaus beim Ligarivalen SV Steinwenden.
Zuletzt gelang dem Jahn-Team ein Auswärtssieg
Dass Benny Hassenfratz die Tabelle nicht gänzlich ignoriert, belegt seine folgende Aussage im Hinblick auf den nächsten Gegner seines Teams. So sehe er die TB Jahn Zeiskam in der Tabelle „viel weiter oben“ als auf dem Platz, auf dem sie tatsächlich stehe. Das ist der elfte Tabellenplatz. Ihren Punktestand erhöhten die Zeiskamer zuletzt durch den Auswärtssieg über den FC Basara Mainz (1:0) auf elf Zähler. Sein Team, sagt Hassenfratz, bekomme es mit einem defensiv starken Gegner zu tun, dessen unangenehme Spielweise ihn an Atletico Madrid erinnere. Dass die Seinen selbst aber auch unangenehm zu spielen versteht, haben sie schon oft gezeigt.