Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Dansenberg verliert nach verschlafenem Beginn Westpfalzderby in Zweibrücken

TuS-Spieler Robin von Lauppert (Mitte) wird vom Zweibrücker Stephan Jahn am Wurf gehindert.
TuS-Spieler Robin von Lauppert (Mitte) wird vom Zweibrücker Stephan Jahn am Wurf gehindert.

Im letzten Auswärtsspiel der Saison unterlagen die Regionalliga-Handballer des TuS Dansenberg beim SG Zweibrücken 29:33 (13:18) und zeigten eine schwache Leistung.

Nur vier Tage nach dem hochklassigen Topspiel gegen Meister TV Homburg ging es für den TuS Dansenberg im Nachholspiel am Mittwoch zum nächsten Lokalrivalen, der SG Zweibrücken. Ein besonderes Spiel war es für Robin von Lauppert, der zum ersten Mal seit seiner Rückkehr nach Dansenberg vor zwei Jahren wieder an alter Wirkungsstätte in der Westpfalzhalle auflief: „Ich kenne hier alle, teilweise sehr gut. Es ist immer etwas Besonderes, gegen seinen Ex-Verein zu spielen. Da will man natürlich immer gewinnen, das ist ein extra Ansporn.“

Dass daraus am Mittwoch nichts werden würde, zeichnete sich schon früh ab, Der TuS verschlief die Anfangsphase, lag nach einer Viertelstunde mit 3:10 hinten. „Es war klar, dass die Zweibrücker extrem hart spielen, das war schon immer ihre Spielweise. Zudem wollten sie sich in ihrem letzten Heimspiel gebührend von ihren Fans verabschieden und waren entsprechend motiviert. Wir haben es in der Anfangsviertelstunde komplett verpasst, den Kampf anzunehmen“, analysierte von Lauppert.

Umstellungen bringen nichts

Marco Holstein, der mit acht Treffern bester Feldtorschütze des Spiels war, kommentierte den Halbzeitstand von 13:18: „Unser Start war extrem schlecht, vor allem die Abwehr stand schwach, wir waren unkonzentriert. Wir sind nicht richtig reingekommen, nichts hat funktioniert. Das hat uns dann auch verunsichert und wir haben es nicht geschafft, das aufzufangen.“ Das intensive Duell gegen Homburg steckte den Dansenbergern sichtlich noch in den Knochen. Holstein betonte aber: „Eigentlich waren alle fit und ich dachte nach letzter Woche, dass wir richtig Bock haben, so weiterzumachen. Es ist Derby, der Bus ist voll, wir hatten tolle Unterstützung von unseren Fans, da hat man Lust zu spielen.“

TuS-Trainer Theodoros „Theo“ Megalooikonomou haderte im ersten Durchgang vor allem mit der Abwehrleistung: „18 Gegentore sind viel zu viel, das ist nicht unser Spiel. Die Energie und der Wille haben gefehlt.“ Aber auch im zweiten Durchgang sollte es nicht besser werden. Der TuS-Trainer probierte viel aus, wechselte oft, stellte mehrfach um, doch nichts sollte richtig Wirkung zeigen, die Dansenberger fanden einfach nicht in ihren Rhythmus.

Letztes Heimspiel am Samstag

So wuchs der Rückstand weiter auf bis zu zehn Tore. Erst dann gelang es den Gästen, im Spiel anzukommen. Durch eine beherzte Abwehrleistung blieb der TuS zehn Minuten ohne Gegentor und konnte so auf 24:29 (50.) verkürzen. Doch da man offensiv nicht konsequent genug war, gelang es dem TuS nicht, weiter zu verkürzen. Spätestens mit dem 31:25 (56.) war das Westpfalzderby endgültig entschieden. „Wir haben zu spät angefangen, richtig zu kämpfen und haben verdient verloren“, resümierte Holstein.

Von Lauppert haderte: „Hier war es mir eigentlich sehr wichtig, einen Sieg zu holen. Umso blöder, dass es nicht geklappt hat. Das ärgert mich extrem und ich bin extrem frustriert.“ Megalooikonomou wünscht sich nun für das letzte Heimspiel der Saison am Samstag, „dass unsere Fans zahlreich erscheinen und die Jungs noch einmal kräftig unterstützen“.

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