Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Dansenberg setzt gegen Hunsrück-Team auf Heimstärke

In eigener Halle wieder glänzen: Das ist das Ziel von Henry Hofmann und seinem TuS-Team.
In eigener Halle wieder glänzen: Das ist das Ziel von Henry Hofmann und seinem TuS-Team.

Zu Hause stark, auswärts schwach – treffender lässt sich die Rückrunde des Regionalligisten TuS Dansenberg kaum zusammenfassen. Am Samstag wird wieder daheim gespielt.

Während die Mannschaft in eigener Halle bislang eine echte Macht ist und ihre Spiele mit Tempo, Leidenschaft und Effizienz angeht, blieb sie in der Fremde hinter den Erwartungen zurück. Nach der schmerzhaften Derbypleite in Zweibrücken ist die Marschroute daher klar: In der heimischen Sporthalle soll am Samstag (20 Uhr) der nächste Heimsieg folgen. Gegen die HSG Kastellaun/Simmern will die Mannschaft nicht nur wichtige Punkte im Kampf um einen einstelligen Tabellenplatz einfahren, sondern zugleich eine klare Reaktion auf die jüngste Auswärtsniederlage im Derby bei der SG Zweibrücken zeigen.

Die Ausgangslage ist dabei durchaus vielschichtig: Während sich Dansenberg seit Jahresbeginn in eigener Halle in starker Verfassung präsentiert und alle Heimspiele für sich entscheiden konnte, blieb die Mannschaft auswärts bislang ohne Punktgewinn. Dieser Kontrast zog sich durch die vergangenen Wochen. Vor heimischem Publikum überzeugte das Team unter anderem mit deutlichen Erfolgen gegen Handball Mülheim-Urmitz (41:31) und die SG Saulheim (36:21) sowie einem hart erkämpften 31:30 gegen den HC St. Ingbert-Hassel. In der Fremde hingegen musste Dansenberg wiederholt Niederlagen hinnehmen, zuletzt im Derby in Zweibrücken, wo die Mannschaft ersatzgeschwächt antrat und mit 25:33 unterlag.

Im Hinspiel nicht zum Rhythmus gefunden

Die eigene Halle hat sich in dieser Saison aber als verlässlicher Faktor erwiesen. Zusätzliche Motivation dürfte das Hinspiel liefern, in dem Dansenberg deutlich mit 22:30 das Nachsehen hatte. Damals fand die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg nicht zu ihrem Rhythmus und lief früh einem Rückstand hinterher. Gute Erinnerungen an diese Partie dürften lediglich Ben Kölsch und Timo Holstein haben: Kölsch erzielte sechs Treffer, Holstein steuerte fünf Tore bei. Damit zählten die beiden Leistungsträger zu den wenigen Lichtblicken aufseiten der Dansenberger.

Mit der HSG Kastellaun/Simmern reist ein formstarker Gegner an, der eine insgesamt sehr solide und starke Saison spielt und seinen Platz unter den Top fünf der Liga behaupten möchte. Die Hunsrücker konnten drei ihrer letzten vier Spiele gewinnen und sich damit im oberen Tabellenmittelfeld festsetzen. Umso überraschender war jedoch die bislang letzte Niederlage: Ausgerechnet beim abgeschlagenen Tabellenvorletzten und bereits feststehenden Absteiger SG Saulheim unterlag Kastellaun/Simmern mit 27:30 – ein Ergebnis, das zeigt, dass auch dieses Team anfällig sein kann.

TuS-Team kann sich Luft nach unten verschaffen

Mit 18:24 Punkten belegt Dansenberg aktuell den zehnten Rang in der Regionalliga Südwest. Das Tabellenbild ist sowohl im oberen als auch im mittleren Bereich äußerst eng. Für Dansenberg bietet sich die Chance, mit einem Heimsieg den Anschluss an die einstelligen Tabellenplätze herzustellen und sich weiter Luft nach unten zu verschaffen. Entscheidend wird sein, dass Dansenberg erneut seine Heimstärke auf die Platte bringt. Eine kompakte Abwehr, konsequentes Umschaltspiel und eine verbesserte Chancenverwertung dürften die Schlüssel sein, um die Punkte in eigener Halle zu behalten.

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