Handball
TuS Dansenberg II zähmt die Südpfalztiger
Für die Handballer des TuS Dansenberg II war die Partie gegen die Südpfalztiger so etwas wie ein „Vier-Punkte-Spiel“ in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, in dem sein Team einen „sehr wertvollen und nach dem Rückstand auch richtig geilen Sieg“ geholt habe, so Co-Trainer Patrick Schulze.
Unterstützung aus dem Drittligakader
Die Truppe von TuS-Trainer Theodoros „Theo“ Megalooikonomou erhielt dabei Unterstützung aus dem Drittligakader durch Ben Kölsch und Bennet Löhmar. Doch in der ersten Halbzeit lief beim TuS II wenig, insbesondere die aggressive und offensiv ausgerichtete 3-2-1-Deckung der Gäste bereitete große Probleme: „Die ,Tiger’ waren richtig gut eingestellt“, musste Schulze anerkennen. Dazu kam eine desaströse Chancenverwertung mit 16 Fehlwürfen. So liefen die Dansenberger einem immer größer werdenden Rückstand hinterher, der bis zur Halbzeit auf 9:15 anwuchs.
Defensiv und offensiv umgestellt
„In der Pause mussten wir uns was einfallen lassen“, erklärte Schulze die taktische Umstellung im zweiten Durchgang. Das Trainerduo stellte sowohl defensiv als auch offensiv um: In der Abwehr agierte man mit einer deutlich aggressiveren 5-1-Deckung und nahm den Spielmacher der „Tiger“ in Manndeckung. Im Angriff setzte Megalooikonomou den siebten Feldspieler ein: „Die Jungs haben noch nie mit siebtem Feldspieler trainiert. Wir haben das in der Halbzeit sehr intensiv besprochen, sie haben das super diszipliniert umgesetzt, Riesenkompliment an die ganze Mannschaft“, lobte Schulze die Anpassungsfähigkeit seiner Truppe.
Das wahre Gesicht gezeigt
Und tatsächlich funktionierte diese Umstellung hervorragend, die Hausherren wirkten wie ausgewechselt: „In der zweiten Hälfte haben wir unser wahres Gesicht gezeigt“, so Schulze. Die Dansenberger schafften in der 44. Minute den 18:18-Ausgleich vor nun immer lauter werdenden TuS-Fans, die spätestens jetzt fest an den ersten Heimsieg glaubten. Beim 22:21 (54.) durch den fünffachen Torschützen Jan Simgen ging der TuS II erstmals in Führung. Nach dem 22:22 (54.) blieb der TuS in den letzten sechs Spielminuten ohne Gegentreffer, und Frederik Bohm, mit sieben Toren bester Werfer auf dem Platz, sorgte mit seinem Doppelschlag zum 26:22-Endstand (58.) für die Entscheidung. Schulze resümierte: „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, die zweite Spielhälfte hat richtig Spaß gemacht, sowohl Spielern, Trainern als auch den Zuschauern.“