Handball
TuS Dansenberg II bestreitet Verfolgerduell beim TV Offenbach
Beide Teams liegen derzeit mit einer Bilanz von jeweils zehn Siegen bei zwei Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz. Der TV Offenbach hat im ersten Spiel des Jahres die große Chance vertan, den Ligaprimus mit einem Sieg im Heimspiel gegen Mundenheim vom Thron zu stoßen. Dabei waren die Südpfälzer zunächst die spielbestimmende Mannschaft, lagen Mitte der ersten Halbzeit mit 7:4 in Front und bauten ihre Führung kurz vor der Pause auf sechs Tore aus (17:11/29.). Die Galavorstellung von Offenbachs Keeper Florian Pfaffmann, der insgesamt 17 Bälle parierte, war jedoch zu wenig, um die Punkte an der Queich zu behalten. „Unsere Fehlerquote war viel höher, wir standen hinten teilweise nicht mehr richtig und haben uns den Schneid abkaufen lassen“, analysierte Offenbachs Michel Übel. Gegen die Perspektivmannschaft des TuS Dansenberg wollen er und sein Team es diesmal besser machen. Mit rund 32 Toren im Schnitt stellt der TVO den gefährlichsten Angriff der Liga. Die meisten Treffer aus dem Spiel heraus erzielte bislang Lukas Klein (50). Dem Kreisläufer Fabian Graap gelangen 48 Tore und Philipp Mohra 45.
Starker Rückraum
Diese Spieler gilt es am Sonntag aus Sicht der Dansenberger in den Griff zu bekommen. „Offenbach spielt einen soliden und konsequenten Handball mit einem starken Rückraum. In der Abwehr spielen sie äußerst körperbetont und verfügen über einen sehr guten Torhüter“, weiß TuS-Coach Sebastian Wächter um die Schwere der Aufgabe. „Wir müssen wieder druckvoller spielen, dürfen nicht versuchen, Abschlüsse zu erzwingen“, fordert der Trainer.
Bis auf den verletzt fehlenden Roman Bold und die beiden A-Jugend-Bundesligaspieler Ben Kölsch und Tobias Kurz stehen sämtliche Spieler zur Verfügung. Ein Einsatz von Co-Trainer Sebastian Benkel, der beim jüngsten 25:24-Erfolg im Derby gegen die VTZ Saarpfalz im zweiten Durchgang ranmusste, weil nur ein gelernter Kreisläufer zur Verfügung stand, steht diesmal nicht zur Debatte. „Wir fahren nicht als Favorit nach Offenbach, haben aber auch keinen Grund, uns dort zu verstecken. Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offenhalten“, gibt Wächter die Marschroute für das Verfolgerduell vor.
Im Tor bahnt sich für den Trainer nach der starken Vorstellung von Benedict Haubeil ein Luxusproblem an. Der junge Keeper (20) machte seine Sache gegen Zweibrücken ausgezeichnet und ist in dieser Form eine echte Alternative zu Routinier Markus Seitz, der Mitte Februar seinen 30. Geburtstag feiert. Mit Norman Becker dürstet ein weiterer Torwart nach Spielzeit. Keine einfache Aufgabe für Wächter, der nun einmal mehr die Qual der Wahl hat.
So spielen Sie
TuS Dansenberg: Haubeil/Seitz/N. Becker (Tor), Schulze, Wetz, M. Holstein, Dettinger, T. Holstein, Theuer, Schulze, Wilgert, Bold, Jusufbegovic, P. Becker, Simgen, Hofmann