Hockey
TSG Kaiserslautern hat im Meisterrennen alle Trümpfe in der Hand
Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen starten die Hockeyherren der TSG Kaiserslautern in die entscheidende Saisonphase. In der aktuellen Tabelle rangieren die Lauterer nach elf Spielen mit 25 Punkten auf dem Rang vier. Doch diese bescheidene Platzierung täuscht. Tatsächlich haben sie, da sie weniger Spiele als ihre Konkurrenten ausgetragen haben, im Meisterschaftskampf noch alle Trümpfe in der Hand. Gewinnen sie die letzten drei Partien, ist ihnen der Titel sicher. Ein erster großer Schritt wäre der Sieg im wohl schwierigsten Spiel über den Ligazweiten Neunkirchen (Samstag, 15 Uhr). Damit würden die Buchenlocher die Tabellenführung übernehmen und könnten anschließend gegen die beiden Kellermannschaften, den SC Idar-Oberstein und den TSV Schott Mainz II, alles klarmachen.
Coach Gillmann: Nicht übermotiviert sein
Die Motivation, nach vielen Jahren wieder einmal eine Oberliga-Meisterschaft im Buchenloch zu feiern, ist groß. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht übermotiviert ins Spiel gegen Neunkirchen gehen“, warnt Andreas Gillmann, der zusammen mit Jochen Metz das Lauterer Team coacht. Dass seine Mannschaft vor einer anspruchsvollen Aufgabe steht, ist Gillmann klar, zumal sein Team sich in der Vergangenheit schon oft schwer getan hat auf dem speziellen Neunkirchener Kunstrasen. Die Vorrundenbegegnung entschieden die Lauterer deutlich mit 5:1 für sich.
Eigentlich wollte die TSG als Spitzenreiter nach Neunkirchen reisen. Das Nichtantreten des noch punktlosen Tabellenletzten Idar-Oberstein (Personalprobleme) durchkreuzte das aber. Mittlerweile haben sich beide Teams auf einen Nachholtermin geeinigt: Mittwoch, 12. Juli (19.30 Uhr), im Buchenloch.