Hockey
TSG Kaiserslautern: Abstiegsduelle zum Jahresbeginn
Nach der weihnachtlichen Spielpause stehen die Hockeyherren der TSG Kaiserslautern in der Hallenoberliga vor einer richtungsweisenden Partie. Sie treten beim Dürkheimer HC II an, mit dem sie noch eine Rechnung offen haben.
Besondere Brisanz erhält diese Begegnung aufgrund der brenzligen Tabellensituation beider Teams. Dass der DHC II nach sechs Ligaspielen auf dem letzten Tabellenplatz steht, überrascht. Doch auch die Lage der Lauterer ist nicht wesentlich besser: Sie rangieren lediglich einen Platz vor den Dürkheimern. Bislang sammelten sie nur fünf spärliche Punkte – immerhin zwei mehr als ihr Konkurrent.
Dass der DHC II seinen bislang einzigen Sieg ausgerechnet gegen die Buchenlocher erzielte, haben diese noch nicht vergessen. Zum Saisonauftakt mussten sie sich daheim mit 5:7 geschlagen geben.
Erster Saisonsieg gegen die TG Worms
„Diesen verlorenen Punkten trauern wir noch immer nach“, sagt Jochen Metz, der zusammen mit Andreas Gillmann das bewährte Trainerduo der TSG bildet. Sein Team hätte damals den Sieg eigentlich verdient gehabt, findet Metz und ist sich sicher, dass, hätte man damals gewonnen, die Hinrunde „ein bisschen entspannter“ verlaufen wäre. So aber folgte „ein Auf und Ab“. Lange wollte es mit dem ersten Sieg nicht klappen. In der ersten Saisonhälfte spielten die TSGler zweimal unentschieden, gegen den TFC Ludwigshafen (6:6) und den HTC Neunkirchen (3:3). Niederlagen kassierten sie nach der gegen den DHC II auch noch gegen den TV Alzey (4:11) und die TG Worms (5:6).
Diese Sieglos-Serie ging dann im ersten Rückrundenspiel zu Ende. Zu Hause bezwangen die TSG-Herren die TG Worms mit 3:2. „Ein wichtiger Sieg“ sei das gewesen, der Mut für die nächsten Partien mache, betont Jochen Metz und zeigt sich zuversichtlich, dass seinem Team am Sonntag (11 Uhr) beim Dürkheimer HC II der nächste Streich gelingt. Schlagen die Seinen das Schlusslicht, dann bringen sie ihren schärfsten Rivalen im Kampf um den Klassenverbleib auf Abstand. So wie es jetzt aussieht, wird sich am Ende nur eine Mannschaft aus der Liga verabschieden müssen. Und dieser Absteiger wollen die Lauterer auf keinen Fall sein.
„Wir ergänzen uns gut“, sagt Christian Pöschl
Noch bedrohlicher als bei den Herren sieht es bei den Damen der TSG Kaiserslautern aus. Mit nur einem Punkt aus den bisherigen sechs Oberliga-Partien stehen die Zeichen auf Abstieg. Um die schwache Hoffnung auf den Klassenverbleib noch am Leben zu halten, benötigen sie unbedingt am Samstag (18 Uhr) beim HC Speyer einen Sieg. „Wir müssen voll punkten, sonst wird es eng“, verdeutlicht Christian Pöschl den Ernst der Lage.
Seit Beginn der Hallenrunde coacht Pöschl zusammen mit Sophia von Versen die Damen. Die beiden haben die Nachfolge von Rainer Schwenk angetreten. „Wir ergänzen uns gut“, sagt Pöschl, der das Saisonziel Klassenverbleib noch fest im Visier hat. Dass seine Mannschaft in fünf der sechs Ligapartien den Kürzeren zog, führt der Coach hauptsächlich auf das Schwächeln in der Schlussphase zurück. „Da haben wir uns oft noch die Butter vom Brot nehmen lassen.“
Nur einmal sprang für die Buchenlocherinnen Zählbares heraus. In der ersten Saisonbegegnung spielten sie zu Hause 3:3 unentschieden gegen den HC Speyer. Da es auch für das Team aus der Domstadt bei diesem Punkt blieb, kommt es am Samstag zu einem viel Spannung versprechenden Kellerduell.