Kaiserslautern Trainingsplatz wird neu angelegt
Dirk Zepp, seit 2002 Vorsitzender des FC Erlenbach, will nicht klagen. Die Zahl der Mitglieder des Fußballclubs auf dem Matzenberg in unmittelbarer Nachbarschaft der Theo-Barth-Halle sei im vergangenen Jahr leicht auf 380 Personen angewachsen, erklärt er.
„Unter ihnen sind 150 Jugendliche. Das ist ganz ordentlich“, findet Zepp. Auch seien fast alle Jugendmannschaften, angefangen von den Minis über die G-Jugend bis hin zur A-Jugend, doppelt besetzt. Seit 2004 engagiere sich der Verein für sozial benachteiligte Jugendliche sowie für Jugendliche und erwachsene Fußballspieler mit Migrationshintergrund. „Wir sind ein Stützpunkt für integratives Fußballtraining“, verweist der Vorsitzende auf Fahrdienste zu Trainingseinheiten, die jungen Migranten zugutekommen. Auch übernehme der Verein teilweise Kosten für die Trainingsausstattung der Jugendlichen. Für sein Engagement zur Eingliederung von sozial benachteiligten Jugendlichen wurde der FC Erlenbach im vergangenen Jahr von der Town & Country Stiftung mit 1000 Euro gefördert. Für seine Integrationsarbeit ausgezeichnet wurde der Verein 2018 auch vom Landessportbund Rheinland-Pfalz. Froh ist Zepp, dass nach Jahren der Schließung aufgrund der Sanierung die Theo-Barth-Halle jetzt wieder für Trainingseinheiten zur Verfügung steht. Was die erste Mannschaft angeht, sei die Vorrunde enttäuschend verlaufen. Momentan spiele diese als Tabellenletzter in der B-Klasse und müsse die Kurve bekommen. In die Jahre gekommen sei das Sportgelände des Vereins. Der Trainingsplatz müsse neu angelegt werden, er sei nicht mehr zeitgemäß. Je nach Belag könne mit 300.000 Euro gerechnet werden. „Von den Kosten eines Kunstrasenplatzes ganz zu schweigen.“ Ein Rasenplatz für den Spielbetrieb sei in einem vertretbaren Zustand. 20.000 Euro hat der Verein 2018 in eine neue Heizungsanlage investiert. Nichts kommen lässt Zepp auf die Vereinsgaststätte. Seit 2015 ist dort die Pizzeria „Bei Franco“ zu Hause.