Hockey Tor zur Meisterschaft ist weit offen

Die Hockeyherren der TSG sind auf Kurs Richtung Meisterschaft.
Die Hockeyherren der TSG sind auf Kurs Richtung Meisterschaft.

Keinen ganzen, aber einen halben Schritt sind die Hockeyherren der anvisierten Oberligameisterschaft näher gekommen. Das 1:1 (0:0)-Unentschieden im Topspiel beim Rivalen HTC Neunkirchen eröffnet ihnen die Chance, in den letzten beiden Spielen den Titel ins Buchenloch zu holen.

Die Marschroute zur Meisterschaft ist klar. Zunächst müssen die Buchenlocher daheim in der Nachholpartie am Mittwoch (19.30 Uhr) das Schlusslicht SC Idar-Oberstein schlagen und sich damit an die Tabellenspitze setzen. Danach heißt es für sie, im letzten Saisonspiel gegen den TSV Schott Mainz II die Mission Titelgewinn erfolgreich abzuschließen.

Zwei durchaus lösbare Aufgaben für die Lauterer. Vor allem gegen die noch punktlosen Idar-Obersteiner sollte ihnen der Sieg nicht allzu schwer fallen.

Von einer „Pflichtaufgabe“ spricht Andreas Gillmann, der als Coach der TSG-Mannschaft ein nervenaufreibendes Duell in Neunkirchen erlebte. Am Ende war er sehr froh, dass sich sein Team mit einem Remis aus der Affäre gezogen hatte. Als „schmeichelhaft“ bezeichnete er den Punktgewinn, „da Neunkirchen mehr Druck machte und auch die größeren Torchancen hatte“.

Mansmann als Retter

Dass die Seinen in dieser in Sachen Meisterschaft so wichtigen Partie keine Niederlage kassierten, hatte viel mit Lukas Mansmann zu tun. Der Lauterer Keeper zeichnete sich durch tolle Paraden aus. Und dass er Nerven wie Drahtseile hat, bewies er sieben Minuten vor Spielende. Zu diesem Zeitpunkt lag die TSG 0:1 zurück, und der Referee hatte gerade einen Siebenmeter gegen sie gepfiffen. Hätte der Neunkirchener Schütze getroffen, die Partie wäre für die Lauterer verloren gewesen und damit die Meisterschaft in weite Ferne gerückt. Doch Mansmann parierte den Schuss. Dieser gehaltene Siebenmeter habe seinem Team Mut gemacht, den Rückstand noch wettmachen zu können, so Gillmann. Und tatsächlich klappte es in der drittletzten Minute mit dem Ausgleichstreffer. Nach einer Strafecke – es war die einzige der Lauterer in dieser Partie – traf Felix Hempel zum umjubelten 1:1 und stieß damit das Tor zur Meisterschaft weit auf.

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